Kommentare

Kommentare: 10
  • #10

    Ruth Finder (Freitag, 08 Dezember 2017 10:14)

    Es sprechen manche, sie hätten es nicht! Da erwidere ich: 'Das ist mir leid! Ersehnst du es aber auch nicht, das ist mir noch leider. Könnt ihr es denn nicht haben, so habt doch ein Sehnen danach!
    Mag man auch das Sehnen nicht haben, so sehne man sich doch wenigsten nach einer Sehnsucht!' "

    (Meister Eckhart)

  • #9

    Ruth Finder (Freitag, 08 Dezember 2017 10:07)

    Eine (mir vertraute) Art zu lesen wunderbar beschrieben:

    "Lesen heißt, eine Zeit lang mit einem Buch zu leben. Du liest einen Satz, denkst über ihn nach, schlägst das Buch wieder zu, kommst auf neue, bisher nie gedachte Gedanken - war das jetzt von mir oder vom Autor oder von Gott? -
    dann wird das Buch erneut geöffnet ...
    Du beginnst wieder von vorne, sinnierst, meditierst, reflektierst."

    (Christian A. Schwarz)

  • #8

    Jonas (Dienstag, 05 Dezember 2017 20:21)

    Deutsch - österreichisches Feingefühl zur Weihnachtszeit - etwas zum Entspannen und Genießen für Klassik- und Lateinfans:

    Laudate Dominum, gesungen von Anja Harteros in Dresden: https://www.youtube.com/watch?v=rKtktL31Fso

    Und hier zum Vergleich die etwas schwungvollere österreichische Version, gesungen von der ausdrucksstarken (aber gesanglich etwas schwächeren) Sandrine Piau mit den Wiener Sängerknaben:
    https://www.youtube.com/watch?v=4RGB0v0abz0

    Beide Versionen ein Ohrenschmaus und sehr erhebend!

  • #7

    Ruth Gabriel (Freitag, 01 Dezember 2017 16:32)

    "...daß wir uns,..., bestreben müssen, stets in dieser Wahrheit zu wandeln. Ich will damit nicht sagen, daß wir nur die Lüge sorgsam meiden müssen, ..., sondern daß wir alle Weise vor Gott und den Menschen in Wort und Tat nach Wahrheit streben. Wir werden dann nicht wünschen, für besser gehalten zu werden, als wir sind. "
    Aus "Die Seelenburg" von Teresa von Avila

  • #6

    Jonas (Freitag, 24 November 2017 10:18)

    Ein Schüler des Zens kommt zu Zen-Meister Nansen und fragt ihn: „Was ist der wahre Weg?“
    Der Meister erwidert: „Der alltägliche Weg ist der wahre Weg.“
    Wiederum fragt der Schüler: “Kann man den wahren Weg erlernen?“
    Der Meister antwortet: „Je mehr du lernst, desto weiter kommst du vom Weg.“
    Darauf fragt der Schüler: “Wenn man dem Weg nicht durch Lernen näher kommen kann, wie kann man ihn dann erkennen?“
    Meister Nansen spricht: „Der Weg ist kein sichtbares Ding. Er ist auch kein unsichtbares Ding. Er ist nichts Erkennbares und auch nichts Unerkennbares. Suche ihn nicht, lerne ihn nicht, nenne ihn nicht.“
    “Sei offen wie der Himmel und du bist auf dem Weg.“

    aus dem Buch: Zen – Jenseits aller Worte von Wolfgang Kopp

  • #5

    Ruth Gabriel (Freitag, 10 November 2017 15:56)

    Die Wahl

    Nach Spinoza:
    "Wo man nichts falsch machen kann, kann man auch nichts richtig machen. "

  • #4

    Ruth Gabriel (Montag, 06 November 2017 17:46)

    Dieses Zitat (aus der Doku über die Linse) der indischen Quantenphysikerin finde ich interessant: "Gleichförmigkeit ist ein Rezept für Misserfolg."

    Die Vielfalt machts´s :o)

  • #3

    Jonas (Mittwoch, 25 Oktober 2017 09:36)

    Unsere Fließgewässer werden nicht nur von der industriellen Landwirtschaft mit Pestiziden verschmutzt, sondern zu einem erheblichen Teil auch direkt von uns selbst, und zwar aus Bereichen, die man vielleicht nicht so auf dem Radar hat: Medikamente, Kosmetika, Körperpflegemittel. Das war mir bislang so nicht bewusst.
    Falls Euch das Thema interessiert, hier der zugehörige Artikel in der "Zeit": http://www.zeit.de/2017/43/trinkwasser-vergiftung-oekotoxikologin-interview

  • #2

    Jonas (Sonntag, 22 Oktober 2017 16:16)

    Die Aussage "Arzt, heile Dich selbst" ist uns bereits bekannt als die Aufforderung, zuerst unser eigenes Haus (unsere AP) in Ordnung zu bringen und dann auf dieser Basis, auf diesem festen Grund, anderen Menschen dabei zu helfen, ebenfalls gesund zu werden.

    Franz Jalics kommt in seiner "Einführung in die kontemplative Lebenshaltung und in das Jesusgebet" ebenso zu dieser Erkenntnis und formuliert es folgendermaßen:
    "Wer glaubt, hilfreich an der Erlösung seiner Mitmenschen mitarbeiten zu können, ohne sich selber intensiv dem Erlösungsprozess zu stellen, irrt. Jeder strahlt das aus, was er ist. Die Ausstrahlung berührt den Menschen von innen, auf der Ebene der Kontemplation, dort, wo die eigentliche Erlösung geschieht. Jede Arbeit mit Menschen, sei es Seelsorge, karitative oder soziale Arbeit, hängt in ihrer Wirksamkeit mehr von der eigenen Läuterung als von der Vielfalt der Aktivitäten ab."

  • #1

    Ruth Finder (Samstag, 21 Oktober 2017 17:39)

    Persistence

    Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.

    (Samuel Beckett)