Leicht und schwer

Wer das Nichthandeln übt,

sich mit Beschäftigungslosigkeit beschäftigt,

Geschmack findet an dem, was nicht schmeckt:

 

Der sieht das Große im Kleinen und das Viele im Wenigen.

 

Er vergilt Groll durch LEBEN.

 

Er plant das Schwere im Leichten.

 

Er tut das Große im Geringen.

 

Alle Schwierigkeiten auf Erden entstehen stets aus Leichtem.

 

Alles Große auf Erden entsteht stets aus Geringem.

 

Also auch der Berufene:

 

Er denkt niemals an seine Größe,

darum kann er seine Größe vollenden.

 

Wer leichthin zusagt, findet stets wenig Glauben.

 

Wer vieles leicht nimmt, findet stets viele Schwierigkeiten.

 

Also auch der Berufene:

 

Weil er die Schwierigkeiten bedenkt, darum findet er keine Schwierigkeiten.

 

(Tao Te King 63)

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