Erkenntnisse II (Kommentar zuerst lesen!)

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Kommentare: 4
  • #1

    Ruth Finder (Samstag, 25 April 2020 21:09)

    Der Text beginnt so:

    Der "kleinere Hüter der Schwelle" ist ein selbständiges Wesen. Dieses ist für den Menschen nicht vorhanden, bevor die entsprechende Entwicklungsstufe von ihm erreicht ist. Nur einige der wesentlichsten Eigentümlichkeiten desselben können hier verzeichnet werden.

    Es soll zunächst versucht werden, in erzählender Form die Begegnung des Geheimschülers mit dem Hüter der Schwelle darzustellen. Erst durch diese Begegnung wird der Schüler gewahr, dass Denken, Fühlen und Wollen bei ihm sich aus ihrer ihnen eingepflanzten Verbindung gelöst haben.

    Ein allerdings schreckliches, gespenstisches Wesen steht vor dem Schüler. Dieser hat alle Geistesgegenwart und alles Vertrauen in die Sicherheit seines Erkenntnisweges notwendig.

  • #2

    Rudi (Samstag, 25 April 2020 21:54)

    Eine unglaublich präzise Beschreibung elementarer Vorgänge auf dem Weg. Da gibt es wenig hinzuzufügen. Ruth, ich würde gerne mal deine Bibliothek sehen. Es ist mir unbegreiflich wie du so viele passende Geschichten aus verschiedensten Quellen zusammenträgst. Eine enorme Bereicherung einfach schon aufgrund des Perspektivwechsels.

  • #3

    Rudi (Samstag, 25 April 2020 22:43)

    Ich würde euch gerne mein derzeitiges Befinden mitteilen. Die allererste Schwelle bezüglich eurer Gruppe habe ich hinter mir und ich bin euch sehr dankbar für die Art und Weise wie ihr reagiert habt. Meine frühe Abwehrreaktion hat Clemens abbekommen. Die war zum Teil zusammengesetzt aus meiner Skepsis gegenüber spirituellen Bewegungen verschiedenster Art ("Wellnessesoterik", etc.) und zum anderen ein Aufbäumen meiner AP. Nachdem Clemens das bewundernswert gemeistert und mich auch nicht abgewiesen hat, wozu er durchaus berechtigten Grund gehabt hätte, kam bei mir die zweite Phase. Für mich war es wichtig (das habe ich aber erst im Nachhinein bemerkt), dass ihr mit meinem Lebenslauf umgehen könnt. Vermutlich habe ich ihn auch deswegen so geschrieben. Ich wollte nichts von dem weglassen was mir wichtig erschien. Und wieder habt ihr positiv reagiert. Das ist ein großes Erlebnis für mich. In diesem Leben hatte ich das nicht mehr für möglich gehalten.
    Ohne dass ich aber mit der eigentlichen Arbeit begonnen hätte, habe ich euch während der ganzen Zeit meinem Mitteilungsdrang ausgesetzt. Es war quasi die Flutwelle in Folge des einstürzenden Staudamms. Ok....auch wenn ihr's nicht bemerkt habt ;-)...ich bin grundsätzlich kommunikativ angelegt. Das ist aber kein Grund, euch mit meinen Weisheiten tot zu labern. Und wenn ich das wieder tue, dann tätet ihr mir einen großen Gefallen, wenn ihr mich, gerne auch sehr direkt(!) darauf hinweist (was mich nicht meiner Verantwortung entbindet).
    Mein Status ist...ich empfinde jetzt eine große Ruhe und Entschiedenheit, mit der Arbeit zu beginnen. Das sind tägliche Übungen. Da stehen äussere Schritte an, wie schon beschrieben. Und dank euch und eurer jahrelangen Vorarbeit steht mir jetzt in diesem Leben noch ein Weg offen, den ich allein so nicht mehr hätte gehen wollen.
    Übrigens, für euch im Hintergrund begleiten mich jetzt schon meine Frau und meine Tochter, die gebannt alle Entwicklungen mit euch verfolgen und sich schon ihre eigenen täglichen Übungen aus den Büchern von Daskalos und meinen Informationen von Clemens zusammenstellen.

  • #4

    Ruth Finder (Samstag, 25 April 2020 22:51)

    Ich bin richtig froh, dass dir dieser Text gefällt. Das, was ich bis jetzt von R. Steiner gelesen habe, hat mich bewegt. Diese Geschichte hat sich ganz schon eingeprägt.

    Die Bibliothek hat H. zusammengetragen (und es kommen immer neue interessante Bücher dazu). Da habe ich Glück, sie benutzen zu können.