Beschichtete Fläche II

Rudi hat die "Beschichtete Fläche" erst recht spät gedeutet, so dass er wahrscheinlich für einige nicht mehr erkennbar ist, weil selten so weit zurückgescrollt wird. Außerdem fehlen auch noch ein paar Worte von mir zu dem Bild - unabhängig von den vielen interessanten Überlegungen.

 

Rudi (Sonntag, 19 April 2020 14:00)

 

Die Sandsteinschicht würde ich als die Gesamtheit der aufzulösenden Prägungen unserer AP deuten. Das darunter liegende Gold ist das Göttliche, HS wie auch immer man es bezeichnet. Wir begeben uns also auf dem zweirädrigen Karren auf die Suche. Wo fahren wir hin? Natürlich dahin wo wir glauben, das Gold blitzen zu sehen. Wenn man jetzt die Fläche des Sandsteins nach Themen aufteilt und berücksichtigt, dass die Härte und die Stärke des Sandsteins dem Maß der Prägung entspricht, dann werden wir also dahin fahren wo der nächste erfolgversprechende Schritt liegt. An dieser Stelle sind wir bei anderen Gelegenheiten schon öfter vorbeigefahren, ohne die Stelle zu beachten, haben aber dadurch an dieser Stelle schon etwas vom Sandstein abgetragen. Jetzt erreicht uns von unserer Führung ein Impuls, der uns anzeigt, dass diese Stelle durch mehrmaliges darüberfahren schon etwas vorbereitet und mürbe ist und hier durch gezieltes Arbeiten noch mehr möglich sei. Weil aber die Themen miteinander vernetzt sind kann der Sandstein an einer Stelle nur soweit abgetragen werden, wie es die Vernetzung zulässt. Also fahren wir von einem Aspekt zum anderen auf den verschiedenen Themengebieten herum und tragen so den Sandstein ab bzw. machen ihn auf den betroffenen Themengebieten auch in der Fläche mal mehr und mal weniger mürbe. Ergänzend könnte man das Absteigen von K integrieren. Beim Fahren streifen wir mit den Rädern ohne direkten Fokus verschiedene Bereiche. Diese werden beim Darüberfahren etwas mürbe gemacht. Am angestrebten zum bearbeiten reifen Ziel steigen wir ab und bearbeiten an dieser Stelle den mürben Sandstein = Fokus.


Die Räder könnte man auch so deuten, dass beim Fahren keine spezifische fokussierte Arbeit stattfindet sondern die Themen in einer gewissen Breite "gestreift" werden und die Räder quasi unbeabsichtigt an spezifischen Stellen mürbe machen. Also nur durch vieles Fahren die ganze Fläche mürbe wird.


Rudi (Sonntag, 19 April 2020 14:39)

Zu den Rädern des Karrens und der Polarität hatte ich gerade noch ein Bild.


Der Karren hat nämlich eine Besonderheit. Wenn wir achtlos fahren, quasi mit beiden "Beinen" auf dem Sandstein unterwegs sind, dann fahren wir mit zwei weit auseinander stehenden Rädern. Wenn wir aber fokussiert unterwegs sind dann wird der Karren zum Einrad und je fokussierter wir sind desto schmäler werden die Räder. Ohne Fokus sind wird mit breiten Rädern unterwegs und fahren sogar den lose herumliegenden Staub fest und die Sandsteinschicht wird dicker. Erhöhen wir den Fokus werden die Räder schmäler und rücken zusammen, weil auch der Themenbereich spezifischer wird. Dann wird ab einem gewissen Punkt die Balance wichtig, weil der Karren sonst bei Unebenheiten sofort wieder auf einen breiteren Radstand umstellt.


Mit dem idealen Fokus und der idealen Balance könnten wir dann einrädrig mit einem Rad wie eine Rasierklinge unterwegs sein. Dann würde an jeder Stelle der Sandstein nahezu zertrümmert. Nach dem Motto... "Wenn ihr den Glauben hättet könntet ihr Berge versetzen."

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Kommentare: 4
  • #1

    R.G. (Montag, 20 April 2020 07:39)

    Vielleicht entdecken wir irgendwann auch Andere, die mit ihrem Karren die Schicht abfahren und nutzen dies für das Abtragen durch das gemeinsame Weiterfahren.

  • #2

    Rudi (Montag, 20 April 2020 22:26)

    Du meinst wir bilden quasi eine Walze von rasierklingenscharfen Rädern? :-)

  • #3

    R.G. (Dienstag, 21 April 2020 06:30)

    Schönes Bild :0)

  • #4

    R.G. (Dienstag, 21 April 2020 06:59)

    Zumindest helfen uns die Anderen, unseren Fokus wieder auf Rasierklinge umzustellen.