Kleiner Durchbruch - 26. Januar 2015

Ein "kleiner Durchbruch" kann manchmal recht groß sein und uns ganz schön aufgekratzt machen. Es fühlt sich gut an, es ist großartig, plötzlich etwas zu verstehen, was einem vorher direkt vor Augen lag, ohne dass man es begriff. Man selbst und die Umwelt profitieren von den Vorzügen der plötzlich erweiterten Wahrnehmung und des umfassenderen Verständnisses. Nach einer Weile schwindet die Sensation und der Alltag kehrt ein. Das kann sich wie ein Verlust anfühlen!

Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder ist es tatsächlich ein Verlust, weil die AP mit ihrer Integrationskraft es geschluckt und in eine Simulation verwandelt hat, damit sie sich nicht wirklich ändern muss, oder es ist wie bei einem Flugzeug, das seinen Kurs wechselt. Es kippt zur Seite und die Fliehkraft drückt einen sanft in den Sitz. Der Horizont kippt und wir sehen je nach Fenster mehr von der Erde oder vom Himmel. Wir merken die Veränderung! Danach liegt das Flugzeug wieder gerade in der Luft und die Fliehkraft wirkt nicht mehr verstärkt. Der Ausblick normalisiert sich. Oh, Schade! Aber faktisch haben wir die Richtung geändert. Daran können wir uns erinnern, das können wir überprüfen. Wir müssen lernen, dauerhafte Freude aus der neuen Richtung zu ziehen und nicht der kurzfristigen Sensation des Richtungswechsels nachzutrauern.

Käme es auf Letzteres an, dann wäre es konsequent, nur im Kreis zu fliegen. Die Bewegung auf ein Ziel zu käme zum Erliegen. Es scheint bei näherer Überlegung, als ob das nicht selten vorkommt.

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Kommentare: 7
  • #1

    Rudi (Sonntag, 19 April 2020 12:24)

    Ich bin gleich beim ersten Satz hängen geblieben :-)
    Die Integrationskraft der AP ist ein spannender Aspekt, der für mich so neu ist.
    Er könnte zwei verschiedene Prozesse beschreiben. Der eine ist positiv und ganz normal (ich vermute, dass dieser im Text gemeint ist). Wir haben nach einem positiven Prozess ein Hochgefühl, weil sich spürbar was verbessert hat. Im Laufe der Zeit fühlt sich das wieder normal an. Das Erfolgsgefühl verblasst und man könnte geneigt sein, den erzielten Erfolg nicht mehr als solchen zu empfinden. Das rührt von dem ganz natürlichen Bedürfnis her, dass man die Zielplattform endlich erreicht haben möchte und nicht ständig auf Zwischenplattformen die Weiterreise antreten muss. Ein probates Gegenmittel wäre dann, die Zielmarke gleich wieder deutlich höher zu stecken. Das löst die Plattformwünsche auf.

    Der Prozess könnte die Integrationsfähigkeit der AP im negativen Sinne beschreiben. Das könnte mich in meinem aktuellen Prozess treffen, wenn ich nicht in die praktische Umsetzung gehe. Vielleicht hat es mich deswegen angesprungen. Trotzdem oder gerade deswegen würde ich das gerne im Detail betrachten.
    Ein positiver Prozess kann mit einer gewissen Bandbreite unterschiedlicher Tiefe anstehen. Das kann bei einer kleinen angenehmen Verbesserung beginnen oder große nachhaltige Schritte beinhalten. In meinem Fall könnte ich mich jetzt hier in der Gruppe schön unterhalten und meinen Alltag um das neue Gemeinschaftsgefühl anreichern. Alternativ beinhaltet meine Annäherung an eure Gruppe ein erhebliches Entwicklungspotential. Meine Entscheidung dahingehend ist noch nicht gefalle, d.h. meine AP kann im Moment auf das Spiel noch setzen.
    In diesem Fall geht es um eine Vielzahl unterschiedlicher möglicher Entwicklungsprozesse, also werden hier der ein großer meiner Elementale betroffen sein und ihren Einsatz bringen. Auf welche Art werden sie das jetzt angehen?
    Das neue für mich ist jetzt die Integrationsfähigkeit der Elementale, was hier auch greifen wird. Für mich gibt es ein grosses Spektrum an Möglichkeiten. Der Prozess ist in jedem Fall ein positiver und weil er jetzt quasi schon unvermeidlich ist bleibt meinen Elementalen nichts weiter übrig, als darauf zu reagieren. Weil aber der Möglichkeiten viele sind werden sie den positiven Prozess sozusagen annehmen und integrieren. D.h. sie werden versuchen, den unvermeidlichen Prozess zu ihren Gunsten zu steuern. Dafür stehen Ihnen verschiedenste Optionen zur Verfügung, derer sie sich nicht nur jetzt sondern im Laufe des ganzen Prozesses bedienen können.
    Konkret bedeutet das bei mir einige Dinge, die mir direkt einfallen.
    Wie beschrieben war mein bisheriges Leben davon geprägt, dass ich ein großes Paket karmischer Aspekte abzuarbeiten hatte. Weil es so viele Themen waren war Die Zeit doch sehr knapp bemessen und dementsprechend war mein altes Leben geprägt von einer Aneinanderreihung unzähliger Einzelschritte und vielen heftigen Kämpfen. Gefühlt stand ich eigentlich bis vor 3-4Jahren ununterbrochen in der Arena. Dabei ging es einfach nur darum, einen "Job" zu erledigen und direkt im Anschluss den nächsten. Dabei ging es noch recht grob zu. Für ein konstruktiv spirituelles Leben war keine Zeit und kein Raum. Das zeigt sich beispielsweise darin, dass ich aktuell noch rauche, Fleisch esse, Kaffee trinke etc.. Meditationen haben arbeitenden Charakter und praktiziere ich regelmäßig nur dann, wenn es was Konkretes zu tun bzw. zu bearbeiten gibt. Klar gibt es in meinem Alltag auch positive spirituelle Aspekte. Aber gefühlsmäßig war es immer so, dass ich ein klares Bild von einem spirituellen Leben hatte, das Dinge wie Rauchen sicher nicht beinhaltet hat. Wenn ich in der Vergangenheit aber Ansätze gemacht habe, da was zu ändern, war schnell klar, dass es noch nicht anstand und andere Dinge wichtiger waren.

  • #2

    Rudi (Sonntag, 19 April 2020 12:25)

    Inzwischen ist das Niveau in der Familie und im Betrieb recht hoch. Den Betrieb habe ich beispielsweise vor 2-3 aktiv in die göttliche Führung übergeben. In dem Sinne, dass Gott konkret der Chef ist und alle Belange seiner Führung unterliegen. Das war ein Prozess in einer Meditation. Die Übergabe war toll und intensiv. In der täglichen Arbeit gibt es da aber noch viel zu verbessern. Im Januar sind wir in ein neues Gebäude umgezogen, das auch spürbar frei von negativen Einflüssen ist. Seit März haben wir auch personell eine tolle Konstellation. Mit der Familie sind wir einen Monat davor im Dezember umgezogen. Das ist jetzt gefühlt unser erster Wohnort, der nicht nur eine Zwischenstation sondern wirklich unser Zuhause ist. Wir wohnen jetzt in einem kleinen Haus 10m nah am Wald in einer sehr ruhigen und schönen Gegend.
    Weil das alles sehr schön und für mich wirklich gut auszuhalten ist, könnte ich jetzt versucht sein, es dabei zu belassen. Die Zusammengegörigkeit mit eurer Gruppe würde dieses Gefühl intensivieren.
    Da es potentiell um sehr viel Entwicklungsmöglichkeit geht, haben die Elementale auch sehr viel Energie zur Verfügung. Ein naheliegendes äußeres Zwischenziel wird das Rauchen sein. Da das Rauchen meine Sensitivität in vieler Hinsicht sehr einschränkt, würde viele weitere Entwicklungspotentiale blockieren. Daher werden sie hier viel Energie einsetzen, weil sie hier einen umfassenden und nachhaltigen Erfolg erzielen können.
    Bei weiteren Details in der Ernährung etc. wird es weniger wichtig zugehen.
    Ein großes Thema wird die Trägheit sein. Weil ja so wie es ist mein Leben recht schön und ein schönes und freudvolles Leben auch ein wesentlich göttlicher Aspekt ist, werden sie diesen Aspekt aufgreifen und mir suggerieren, dass dem doch auch genug sei. Dann wird beispielsweise die Kunst sein, im einzelnen zu ermitteln, ob eine neue tägliche Übung konstruktiv weiterführend ist, bzw. ob meine mögliche Nachlässigkeit daher rührt, dass meine Elementale den Trägheitsaspekt bei mir verstärken. Etc., etc.

    Die Elementale integrieren also, weil es unvermeidlich ist, den anstehenden Prozess und versuchen entlang des gesamten Prozesses die Bandbreite der möglichen Entwicklungen so tief wie möglich zu halten. Es wird nicht möglich sein, dies mit einer großen Kraftanstrengung in einem großen Schritt auszuhebeln bzw. zu devitalisieren, weil nahezu alle Elementale an diesem Spiel beteiligt sind. Die einzige Möglichkeit besteht wie immer darin, sich auszurichten und ganz grundlegend für den gesamten Prozess um Hilfe zu bitten. Und auch darum zu bitten, dass doch bitte klare Impulse gegeben werden sollen, wenn ich die Aufmerksamkeit nicht auf das richtige lenke. Die Bitte um umfassende nachhaltige Führung auch in Einzelfragen erscheint mir wesentlich. Dann noch die ernsthafte Bitte darum, dass auf meinen Menschen im Sinne von negativer AP nicht die geringste Rücksicht genommen werden soll. Dieser ist es nicht wert, in seinem Selbstmitleid beachtet oder geschont zu werden. Der Wille Gotte sei nachhaltig über den gesamten Prozess und in allen Fragen allein entscheidend.
    Und zu guter Letzt darf ich mich nicht darüber hinwegtäuschen lassen, dass ich das gut im Griff hätte nur weil ich das ganze jetzt so schön verstanden habe. Das bewahrt mich nicht vor dem eigentlichen Prozess.
    Das Spiel beginnt.

    PS.: Wenn die nächsten Sätze in eurem Blog so weitergehen, dann Brauch ich locker 10 Jahre um ihn durchzuforsten :-)

  • #3

    Rudi (Sonntag, 19 April 2020 12:40)

    "Meditationen haben" bei mir bisher "arbeitenden Charakter", sry
    Ach, und die Entscheidung ist gefallen :-)

  • #4

    Rudi (Sonntag, 19 April 2020 12:55)

    "Bei weiteren Details in der Ernährung etc. wird es weniger wichtig zugehen."
    weniger wuchtig
    ...blöde Rechtschreibkorrektur...

  • #5

    Rudi (Sonntag, 19 April 2020 22:26)

    "Meine Entscheidung dahingehend ist noch nicht gefallen, d.h. meine AP kann im Moment auf das Spiel noch setzen."
    Das ist so nicht richtig. Solange die Entscheidung noch nicht gefallen war, haben meine Elementale alles auf eine Karte gesetzt. Das war das Aufbäumen.
    Die Integration beginnt logischerweise nachdem die Entscheidung gefallen ist.
    Und die Entscheidung ist wie gesagt gefallen.

  • #6

    R.G. (Montag, 20 April 2020 07:09)

    Vieles was du beschreibst habe ich ähnlich erfahren.
    RuFi sprach davon, dass beim Lesen deiner Beiträge bei ihr ein Gefühl von freudvoller Aufbruchstimmung wahrzunehmen ist. Das geht mir auch so. Ich habe den Eindruck, dass ich an einem ähnlichen Punkt wie du stehe (einige schwierige Themen bearbeitet, gute Lebensumstände). Und das wohl auch schon seit einiger Zeit. Dies hat etwas in Gang gesetzt. Auch bei mir ist die Entscheidung gefallen und ich werde Themen angehen, die sich mir nun auch recht deutlich zeigen. Als sehr hilfreich empfinde ich dabei deine Offenheit und deine Art der Beschreibung der Prozesse, die du bei dir beobachten kannst. Ich möchte dir sagen, dass mich das sehr berührt. Danke dafür.

  • #7

    Rudi (Montag, 20 April 2020 19:17)

    "Ich habe den Eindruck, dass ich an einem ähnlichen Punkt wie du stehe (einige schwierige Themen bearbeitet, gute Lebensumstände). Und das wohl auch schon seit einiger Zeit. Dies hat etwas in Gang gesetzt. Auch bei mir ist die Entscheidung gefallen und ich werde Themen angehen, die sich mir nun auch recht deutlich zeigen."
    Liebe Ruth, für mich ist es ein großes Geschenk, dass ich in euch Menschen gefunden habe, denen ich mich so mitteilen kann. Das würde ich niemals tun, wenn ich nicht ein so klares Gefühl von Gemeinschaft in den wesentlichsten Fragen hätte. Allein euer Umgang mit meinem holprigen Start hat das für mich sehr eindrucksvoll belegt. Vielleicht können wir auch aus unseren ähnlichen Lebensumständen noch das eine oder andere austauschen. Das wäre schön.