1.Korinther 12 und 13 zum aktuellen Bedenken

12) Über die Gaben des Geistes aber will ich euch, Brüder und Schwestern, nicht in Unwissenheit lassen. Ihr wisst: Als ihr Heiden wart, zog es euch mit Macht zu den stummen Götzen. Darum tue ich euch kund, dass niemand, der durch den Geist Gottes redet, sagt: Verflucht sei Jesus. Und niemand kann sagen: Jesus ist der Herr, außer durch den Heiligen Geist. Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr. Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen.

 

Durch einen jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller. Dem einen wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben; dem andern ein Wort der Erkenntnis durch denselben Geist; einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem einen Geist; einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen.

 

Dies alles aber wirkt derselbe eine Geist, der einem jeden das Seine zuteilt, wie er will. Denn wie der Leib einer ist und hat doch viele Glieder, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch Christus. Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt. Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele. Wenn nun der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum gehöre ich nicht zum Leib!, gehört er deshalb etwa nicht zum Leib? Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum gehöre ich nicht zum Leib!, gehört es deshalb etwa nicht zum Leib? Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz Gehör wäre, wo bliebe der Geruch?

 

Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat. Wenn aber alle Glieder ein Glied wären, wo bliebe der Leib? Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer. Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder wiederum das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht. Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns schwächer erscheinen, die nötigsten; und die uns weniger ehrbar erscheinen, die umkleiden wir mit besonderer Ehre; und die wenig ansehnlich sind, haben bei uns besonderes Ansehen; denn was an uns ansehnlich ist, bedarf dessen nicht. Aber Gott hat den Leib zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben, auf dass im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder einträchtig füreinander sorgen. Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.

 

Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ein Glied. Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann gab er die Kraft, Wunder zu tun, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede. Sind sie denn alle Apostel? Sind sie alle Propheten? Sind sie alle Lehrer? Haben sie alle die Kraft, Wunder zu tun, haben sie alle Gaben, gesund zu machen? Reden sie alle in Zungen? Können sie alle auslegen? Strebt aber nach den größeren Gaben! Und ich will euch einen noch besseren Weg zeigen.

13) Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.

 

Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe höret nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.

 

Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

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Kommentare: 17
  • #1

    Clemens (Sonntag, 12 April 2020 20:48)

    1.Korinther 12 spricht offensichtlich davon, dass nicht alle Menschen gleich sind, gleich begabt sind und gleichen wirken. NICHT zu verwechseln mit der Position, dass damit ungleiche Behandlung gerechtfertigt werden kann. Unsere Bewertungen einzelner Glieder ist zutiefst subjektiv.

    Der Mund wird vielleicht geschätzt - das (Verzeihung!) Arschloch ist schon durch das Schimpfwort vordefiniert. Dabei: Das ganze gute Essen, das durch den Mund hereinkommt, die schönen Worte, die Küsse - dass verliert bestimmt jeglichen Wert, wenn das andere Ende nicht mitspielt, man grobstoffinkontinent ist, und sich die ganze Zeit in die Windel scheißt... Und umgekehrt: Was nützt einem das beste Arschloch ^^, wenn von der anderen Seite nichts hereinkommt.

    Ein anderer Punkt ist, dass jeder gerne auf die persönliche Besonderheit einsteigt und sich einen ganz eigenen Wert zumisst. Stimmt ja auch in der Theorie. Man vergisst aber allzuleicht, dass man das auch umgekehrt anderen Menschen zubilligen muss. Die Hand weiß wenig vom Job des Fußes, und nichts vom Job des Ohres. Das sollte die Hand sich immer wieder vergegenwärtigen und sich nicht nur in ihrem Hand-Sein sonnen.

  • #2

    Ruth Finder (Sonntag, 12 April 2020 21:12)

    "Ein anderer Punkt ist, dass jeder gerne auf die persönliche Besonderheit einsteigt und sich einen ganz eigenen Wert zumisst. Stimmt ja auch in der Theorie."

    Im Falle einer Hand nicht nur in der Theorie: Die Hand kann auch die beiden anderen kratzen - umgekehrt geht das nicht. ^^

  • #3

    R.G. (Montag, 13 April 2020 08:44)

    Zu 13:
    Die Handlungen heiligen uns nicht. Sie allein sind nicht lebendig. Wenn wir uns "zurechtschaffen" können wir aber unsere Handlungen heiligen. Durch stetige Weg-Arbeit "reinigen wir den Kanal" durch den Gott einfließen kann und wir werden IHN dann immer mehr zum Ausdruck bringen können.

  • #4

    R.G. (Montag, 13 April 2020 09:48)

    Will sagen: unsere Haltung sollte eine offene werden, lebendig und verbindend.

  • #5

    Rudi (Freitag, 17 April 2020 21:01)

    Hallo,
    ich habe eine Frage an euch, die mich beschäftigt. Welches Ziel verfolgt ihr damit, solche Themen auf diese Weise theoretisch zu diskutieren? Geht es darum, spirituellen Themen dadurch mehr Raum zu geben?
    @Clemens: Warum redest du immer wieder von der AP wie "Unsere Bewertungen einzelner Glieder ist zutiefst subjektiv."? Das hört sich nicht so an als wäre das ein konkretes Thema mit deiner AP. Wenn das konkret nicht umzusetzen ist gibst du der AP doch nur unnötig Gewicht. Was nützt das?

  • #6

    R.G. (Samstag, 18 April 2020 09:25)

    Hallo Rudi,
    gute und berechtigte Frage. Wie Ruth Finder schon anderer Stelle geschrieben hat, sehen wir die Deutungsarbeit als be-deutungsvoll an, weil sie zum Einen bereichert (Wir schauen alle in dieselbe Richtung, nur aus verschiedenen Blickwinkeln.) und zum Anderen eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Denken, Fühlen und Handeln ermöglicht. Anders als bei der täglichen Innenschau und Selbstanalyse, in der wir uns mit unserem stattgefundenen Handeln, Fühlen und Denken in konkreten Situationen des vergangenen Tages auseinandersetzen, ermöglicht uns die Deutungsarbeit durch die Distanz, unser Agieren noch einmal anders und erweitert zu betrachten und neue Einblicke zu erhalten, die dann wiederum Eingang in unser Denken, Fühlen und Handeln finden.

  • #7

    Clemens (Samstag, 18 April 2020 09:29)

    Ja, es ist gewiss schon ein Gewinn, spirituellen Überlegungen überhaupt mehr Raum zu verschaffen (und dafür z.B. etwas weniger Krimis im Fernsehen zu schauen).

    Darüber hinaus dient das Quellenstudium aus unterschiedlichsten Bereichen der Sog. "Zusammenschau" - also der Kultivierung der Einsicht, dass die spirituellen Ausdrücke/ religiösen Anstrengungen der Regionen und Zeiten in weiten Bereichen zu recht ähnlichen Ergebnissen gekommen sind. Zusammen mit den Blickwinkelabweichungen und unterschiedlichen Aspektbetonungen der verschiedenen Ansätze ist das sehr bereichernd für die eigene spirituelle Schau und das daraus resultierende Tun.

    Es hat wohl auch jeder schon erlebt, dass er einen oft wiederholten Aspekt der Lehren nicht wirklich verstanden hat (oder sagen wir: kein zumindest relatives Verständnis hatte) - oft sogar, ohne es selbst zu merken. Dann liest er vom selben Aspekt in einem ganz anderen spirituellen/religiösen Zusammenhang, und plötzlich ist tiefergehende Erkenntnis da. Ein Aha-Erlebnis! Eine Bereicherung. (Interessantes Wort, fällt mir gerade auf: "Bereicherung". Nicht auf "reich" bezogen, sondern auf "Bereich".)

    Bei der persönlichen Frage bin ich nicht sicher, ob ich sie richtig verstehe. Ich sage trotzdem mal ein paar Worte dazu. Ergänzend bitte nachfragen!!

    Die AP ist für das HS (das Höhere Selbst in seiner Erzengelnatur) das Medium subjektiver Erfahrungen in den Trennungswelten. Das ist erstmal einfach gut. Im Zuge unserer Inkarnationserfahrungen haben wir uns dann aber hauptsächlich in die Ausprägung von Persönlichkeitsegoismus verstrickt und sind von objektiveren Formen von Individuation noch weiter entfernt. "Zutiefst subjetive" Bewertungen anderer Menschen und ihrer Fähigkeiten und Defizite sind nicht wirklich förderlich für menschliches Zusammenleben.

    Und der beschriebene Zustand ist schon konkretes Thema (?) für uns. Die AP weist uns, sorgsam beobachtet, auf alle bearbeitbaren Bereiche des Höheren Selbstes IN den Trennungswelten hin. Hier kommt dann auch die Summe der Elementale ins Spiel, die uns als Persönlichkeiten ausmacht.

    Und zum Gewicht der AP (?): Wir können uns eigentlich nicht konstruktiv von der AP abwenden. Als perfekter Ausdruck des Höheren Selbstes INNERHALB der Trennungswelten ist sie einfach, was sie ist. Letztlich der Ausgangspunkt für jegliche Weg-Arbeit.

  • #8

    Clemens (Samstag, 18 April 2020 09:31)

    Da war R.G. ein bisschen schneller... Musst Du nicht arbeiten, RuGa? ^^

  • #9

    R.G. (Samstag, 18 April 2020 09:57)

    Selbstverständlich, Clemens. Bin doch Weg-Arbeiterin...^^

  • #10

    Clemens (Samstag, 18 April 2020 09:59)

    Touché! ;o)

  • #11

    Rudi (Samstag, 18 April 2020 10:03)

    Danke für die ausführlichen Erklärungen zu Deutungsarbeit und Zusammenschau. Wenn man die Beiträge zu verschiedenen Themen auf den ersten Blick liest kommt es etwas kopflastig daher :-). In dem erklärten Kontext verstehe ich es auch als eine gegenseitige Bereicherung innerhalb der Gemeinschaft. Das spricht mich jedenfalls an auch wenn es in dieser Form neu für mich ist. Das setzt halt auch eine positive spirituelle Grundlage innerhalb der Gemeinschaft voraus was bei mir bisher nicht gegeben war.

  • #12

    Rudi (Samstag, 18 April 2020 11:12)

    @Clemens
    Die AP als Medium subjektiver Erfahrungen in den Trennungswelten für das HS vervollständigt für mich das Bild. Danke für diese hilfreiche Erläuterung.
    Ich meinte mit meiner Frage die Beschreibung der AP in ihrer negativen Prägung. Unsere Wahrnehmung in den Trennungswelten ist ja leider vorwiegend davon geprägt, dass wir äussere Formen wahrnehmen und dabei gewohnheitsmäßig deren göttlichen Ausdruck, Ursprung oder Kern aussen vor lassen. Damit beschneiden wir unbewusst das Eimheitsempfinden unserer AP und geben ihr damit eine tiefere Trennungsprägung. Einmal grundsätzlich aber auch mit unserem HS.
    Damit will ich sagen, dass es unserer Wahrnehmung gut tut wenn wir die Anteile stärken, die der Wahrheit und damit der Einheit in allem Sein näher sind. Ich empfinde es bei mir so, dass diese Anteile der Wahrnehmung in meinem Alltag einer ständigen Stärkung bedürfen. Leider ist meine "normale" Wahrnehmung häufig unbedacht und dann auch eher in der Trennung. Ich habe das Gefühl, dass es zumindest teilweise - ohne weiteren Überbau - einfach nur eine gewohnt falsche Gewichtung ist, die wir durch Achtsamkeit korrigieren können. Dazu trägt vermutlich auch die Zusammenschau bei.
    Im Zusammenhang mit der AP in ihrer negativen Ausprägung ist das ganze deutlich brisanter. Weil es jetzt nicht mehr nur um Wahrnehmung geht sondern um einen fehlgeleiteten Schöpfungsakt, was zur Schaffung bzw. Stärkung von Elementalen führt. Das geht aus deiner Formulierung sicher nicht hervor. Weil aber der gewohnheitsmäßige Anteil unseres Denkens sehr leicht dazu angeregt werden kann, in diese Richtung zu wirken, empfinde ich jeden Raum, den man der negativen AP gibt, auch nur beschriebener Weise, als wenig konstruktiv.
    Unsere Aufmerksamkeit ist Energie. Wir bestärken jedes Ziel, dem wir unsere Aufmerksamkeit schenken. (die Energie ist dabei das Geschenk. Fällt mir gerade so auf :-) )
    Wenn ich jetzt diesen Beitrag lese und dann im Laufe des Tages zu einem Nachdenken ohne konstruktiv lösenden Ansatz über diesen Kontext angeregt werde, bestärke ich zumindest den Trennungsaspekt dieses Beitrag in meiner Wahrnehmung. Im schlechteren Fall vitalisiere ich entsprechende Elementale.

  • #13

    Rudi (Samstag, 18 April 2020 14:22)

    @Clemens. Bitte nicht belehrend deuten. Es war nur meine Empfindung, als ich diesen Beitrag von dir gelesen habe. Womöglich bin ich da etwas zu weit gegangen. Entschuldige das bitte.

  • #14

    Clemens (Samstag, 18 April 2020 16:54)

    Ich sehe nichts, das entschuldigt werden müsste. ^^ Ansonsten:

    Berechtigter Einwand. Durch Aufmerksamkeit stärken wir Elementale (aus denen unsere AP zusammengesetzt ist). Aufmerksamkeit auf negative Elementale richten, heißt auch, sie stärken. Da müsste meiner Ansicht nach dann eine Art Gratwanderung stattfinden, denn uns einfach gar nicht BEWUSST mit negativen Elementalen innerhalb unserer AP zu befassen, wäre kontraproduktiv, da wir praktisch dem Erkennen und Benennen der Elementale einen Riegel vorschieben würden. Die Elementale würden sich damit vermutlich keinesfalls auflösen, sondern sie würden ihre Vitalisierung über den unterbewussten und unbewussten Bereich unserer Persönlichkeit beziehen - was sie wahrscheinlich überwiegend sowieso tun.

    Und darüber hinaus gibt es unterschiedliche Arten von Aufmerksamkeit. Du hast das selbst schon beschrieben, Rudi. Negative (Ergänzung von mir) "Elementale scheuen das Licht wie der Teufel das Weihwasser." Sie ans/ins Licht des Bewusstseins zu holen, bedeutet NICHT, sie zu vitalisieren. Wahrheitsforschung bedeutet auch, sich mit Schattenbereichen der AP auseinanderzusetzen. Vitalisierung geschieht, wenn wir Gedanken emotional aufladen (oder umgekehrt) und dann eine wechselseitige Verstärkung bis hin zur Tat (Wort, Aktion) stattfindet. Wir müssen in die Elementale einsteigen. Sie nur von außen zu betrachten genügt ihnen nicht.

    Wir sollten bei unserem Tun auch nicht vergessen, das wir ganz in der unterstützenden göttlichen Gnade unterwegs sind (95%-Regel), dass wir durch die fortgeschritteneren Geschwister der SpirGem unterstützt werden, dass wir durch die Geschwister des Weges im spirituellen Umfeld unterstützt werden. Klar können wir im Tun auch mal Fehler machen, aber wir werden wahrscheinlich unterm Strich mehr richtig machen - so entsteht Fort-Schritt auf dem schmalen Pfad.

    Und zusätzlich gibt es auch noch spirituelle Übungen wie die Wirbelsäulenübung (Spinale Psychopraktik) und die sie unterstützenden Spinalisierungen. Die bringen auch Licht ins System.

  • #15

    Rudi (Samstag, 18 April 2020 18:56)

    Freut mich...ich war mir nicht sicher ;-)
    Das ist grundsätzlich interessant. Und so gemeint würde ich es auch gerne diskutieren.

    "nicht BEWUSST mit negativen Elementalen innerhalb unserer AP zu befassen, wäre kontraproduktiv, da wir praktisch dem Erkennen und Benennen der Elementale einen Riegel vorschieben würden" ...das empfinde ich auch so und die Gratwanderung wird uns vermutlich nicht erspart bleiben.
    "Sie ans/ins Licht des Bewusstseins zu holen, bedeutet NICHT, sie zu vitalisieren. " ...der Grat beginnt vermutlich da wo die Beschreibung der Schattenbereiche nicht mehr der Erkenntnis dient, weil er schon bekannt ist und damit zur unnötigen Wiederholung wird....ok, das ist vielleicht ein bisschen spitzfindig, aber bei einer gewissen Häufigkeit relevant.
    "Vitalisierung geschieht, wenn wir Gedanken emotional aufladen (oder umgekehrt) und dann eine wechselseitige Verstärkung bis hin zur Tat (Wort, Aktion) stattfindet." ...aber wenn der inhaltliche Anteil über Schattenbereiche der AP ohne nützliche Erkenntnis größer wird, nimmt das Trennungsempfinden zu, mindestens aber nimmt das Einheitsempfinden nicht zu.
    In die Elementale einsteigen ist unverzichtbar wenn wir sie entlarven und devitalisieren wollen. Empfinde ich auch so.
    "Und zusätzlich gibt es auch noch spirituelle Übungen wie die Wirbelsäulenübung (Spinale Psychopraktik) und die sie unterstützenden Spinalisierungen. Die bringen auch Licht ins System." Licht im System. Das war mein wesentliches Anliegen. Ich empfinde es so, dass Wahrnehmung ein sehr wesentlicher Faktor ist, der unsere AP positiv anhebt. z.B. wenn wir im Wald spazieren gehen....sehen und empfinden wir da nur Bäume und atmen frische Luft. Oder empfinden wir im Baum einen Aspekt göttlicher Teilkraft? Atmen wir frische Luft oder göttlichen Äther? Oft muss man nur fein justieren und schon hebt einen das an. Das meine ich auch mit Gewichtung.

  • #16

    Rudi (Samstag, 18 April 2020 19:10)

    Ein weiteres Beispiel fiel mir gerade ein. Der Sturm vor einigen Wochen hat in unserem Garten einen großen Baum umgeworfen. Weil er nicht gestört hat, haben wir ihn liegen lassen. Heute Nachmittag habe ich ihn dann zersägt und die Äste gehäckselt. Dann hatte ich plötzlich das Gefühl, dass das womöglich kein Zufall ist und hier mein kürzlich (zugegeben sehr kürzlich :-) ) verstorbener Einzelkämpfer liegt. Dann habe ich eine Weile meinen alten Einzelkämpfer zerhäckselt und plötzlich war das zusätzlicher positiver Prozess. Ok...nach einer Weile habe ich es wieder vergessen. Aber zumindest einen Teil habe ich so dem Kompost übergeben :-)

  • #17

    K (Dienstag, 28 April 2020 09:26)

    zur Aussage von Clemens in # 14:"...denn uns einfach gar nicht BEWUSST mit negativen Elementalen innerhalb unserer AP zu befassen, wäre kontraproduktiv, da wir praktisch dem Erkennen und Benennen der Elementale einen Riegel vorschieben würden. Die Elementale würden sich damit vermutlich keinesfalls auflösen, sondern sie würden ihre Vitalisierung über den unterbewussten und unbewussten Bereich unserer Persönlichkeit beziehen..." Ich finde das ein sehr wichtiges Thema, welches Rudi angesprochen hat: Bewusstes Wahrnehmen negativer Elementale bedeutet nicht, dass ich sie stärke (vitalisiere). Stärken würde ich sie, indem ich sie verstärke durch "darüber aufregen", rechtfertigen etc. Wenn wir negative Elementale nicht bewusst wahrnehmen, dann verdrängen wir sie in unterbewusste und unbewusste Bereiche unserer Persönlichkeit. Den feinen Unterschied zwischen Devitalisierung und Verdrängung finde ich sehr wesentlich. Falsch verstandenes "positives Denken" führt unweigerlich in die Verdrängung.