Avesta, Yasna XLIII, 11-13

Ja, ich sehe dich, mein Gott,

ich bin bei dir,

und Antwort hallt von tausend Stimmen,

alles Rufen der heilig Vollendeten

aus der Jahrtausende Schoß.

 

Soll ich dir weniger trauen als sie?

 

Und du sprichst zu mir: "Willst du mich sehen,

zieh aus in die Welt,

und du wirst erkennen,

dass ich der Anfang bin von deinem Weg

und das Ende!"

 

Ja, ich sehe dich, mein Gott,

ich bin bei dir;

wenn ich mit tiefstem Herzen

das meine tue,

so bin ich auch dein.

 

Das ist das Geheimnis

deiner unendlichen Güte,

dass in dieser Zeitlichkeit

das Ewige uns erblühen kann.

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