AdSfdN VII

O Gott, wie wunderbar,

dass dir die Güte die Gedanken gab,

es sollten diese hohen Räume sich breiten

und mit strahlendem Licht sich erfüllen,

und dass du atmen ließest den Geist

in dieser Weite!

 

Ja, er erfüllt sie, und jeder Atemzug,

deiner gedenkend,

dehnt sie uns weiter,

aber du bist je und bist immer,

bist immer der gleiche!

 

Das ist mir tiefstes Leben, mein Gott,

dass du der Sinn bist von allem,

Beginn und Vollendung,

das Sein dieser Welt

und ihr Innewerden.

 

Kern dessen, was wir als Bestes in uns fühlen,

und Quelle des überströmenden Lebens,

das uns so flutend umwallt.

 

(Avesta, Yasna XXXI, 6, 7)

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