Vier

Wenn ich predige, so pflege ich zu sprechen von Abgeschiedenheit, und dass der Mensch ledig werden soll seiner selbst und aller Dinge.

 

Zum zweiten, dass man wieder eingebildet werden soll in das einfältige Gut, dass Gott ist.

 

Zum dritten, dass man des großen Adels gedenken soll, den Gott in die Seele gelegt hat, auf dass der Mensch damit auf wunderbare Weise zu Gott komme.

 

Zum vierten, von der Lauterkeit göttlicher Natur - welcher Glanz in göttlicher Natur sei, das ist unaussprechlich. Gott ist ein Wort, ein unausgesprochenes Wort.

 

(Meister Eckart)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0