Einweihung

Ein Wort, das mich am Anfang meines Weges beschäftigt hat! Nicht so einfach zu definieren, was es bedeutet. Es kann vom Sprachgebrauch her ein äußeres Ritual bedeuten. Oder auch die Gabe von Informationen. Das wäre die niedrigste Verständnisebene.

 

Ersteres kann darüber hinaus quasi magisch verbindend wirken. Zweiteres Vorbedingung für beginnende Vertiefung sein.

 

Auch unser Kreis bietet diese beiden Aspekte. Das äußerlich Ritualhafte ist ziemlich reduziert. Man könnte das Angebot des Volontariates so sehen. Oder im Vorfeld die Überwindung der Schranke zur Mitarbeit.

 

Die Informationsgabe und die Vermittlung gewisser Techniken sind Schwerpunkte unseres Wirkens. Darüber hinaus auch Informationen über die Art, wie und in welchem Zusammenhang die Informationen zu verstehen und anzuwenden sind. Oder auch die Erfahrungen, die über die Techniken gemacht werden - und auch der Austausch über beides.

 

Wir sehen: Einweihung ist nicht mal so zu haben. Man muss sie wollen und sich darauf einlassen. Sie ist ein anhaltender Prozess, der in Bewegung gehalten werden sollte. Ein Synonym für Weg-Arbeit.

 

Seit Monaten ringe ich mit mir, ob ich "Die Einweihung" von Frau Haich nochmal lesen soll/möchte. Das Buch war für mich einmal nicht unwichtig (nicht "wichtig", sondern "nicht unwichtig", was ein interessanter Unterschied ist ^^). Allerdings nur eine Episode, ein Informationsaufblitzen und Abwägen. Und ich weiß gar nicht mehr warum. Also wohl doch mal wieder lesen?

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Kommentare: 2
  • #1

    Hank (Samstag, 11 Januar 2020 18:27)

    Ach komm, Du willst nur nicht zugeben, dass es WICHTIG war!

  • #2

    Clemens (Samstag, 11 Januar 2020 18:28)

    Nein, stimmt gar nicht! Es war NICHT UNWICHTIG! Komm doch her, wenn Du was willst!