Blog als (spirituelles) Tagebuch

Ja, so kann man den Blog sehen. Zwar stelle ich auch gezielt immer mal wieder gleiche, bedeutsame Informationen in Abwandlungen ein, aber ein wesentlicher Teil besteht tatsächlich aus Dingen, die mir im Tagesverlauf über den Weg laufen. Manchmal auch zugegeben banales Zeug wie das "Weichflöten-Ding". Aber, wie auch immer wieder betont wird und zu betonen ist, Spaß muss auch sein.

 

Ansonsten gibt es spirituelle Bezüge verschiedenen Grades und verschiedener Relevanz, die geschehen, sich aufdrängen, sichtbar werden. Ein Spiel mit dem Tagesgeschehen und der spirituellen Schau darauf. Beispiele einer Auseinandersetzung mit dem Lesen, dem Leben, den lieben Nächsten.

 

Ich vermute, dass das bei jedem mehr oder weniger so läuft. Es ist durchaus berechtigt, sich darüber auch in einem "spirituellen Tagebuch" Rechenschaft zu geben, Sachen auszuformulieren. Das ist eine weitere Verarbeitungsebene. Und klar: Man kann natürlich der Meinung sein, dass gerade das eigene Erleben und Erlebte besonders unwichtig, unwert und peinlich ist. Ich halte das aber für eine Fehleinschätzung.

 

Der Blog steht allen für schriftliche Mitteilungen offen. Formulieren, korrigieren, überarbeiten - und an mich senden. Ich stelle alles hemmungslos in den Blog.

 

Man kann sich sichtbarer machen, verstehbarer machen, Informationen geben, anregen, teilen... Auch für sich selbst transparenter werden. Eine Spur hinterlassen.

 

Ich finde/fände es schön, wenn hier nicht nur einer die Hosen runterlässt. ^^

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