Schmerz

"Schmerz ist Schwäche die den Körper verlässt."

 

(angeblich von Tera Lynn Childs, ich hörte es von Schwarzenegger, glaube ich)

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Kommentare: 3
  • #1

    R.G. (Donnerstag, 09 Januar 2020 07:56)

    Der Spruch ist sofort einleuchtend, wenn wir an körperliche Übungen denken, die für uns ungewohnt sind, auf die unser Körper mit Schmerzen (z.B. Muskelkater) reagiert, die ihn aber letztlich stärken. Bei nichtphysischen Übungen ist es nicht ganz so offensichtlich, aber ebenso. Wenn wir liebgewordene Gewohnheiten ändern, kann sich das schmerzvoll anfühlen, auf psychonoetischer und auch auf körperlicher Ebene. Wie ist es aber bei Schmerzen, die durch Krankheiten entstehen? Wenn wir diese als abzubauendes Karma verstehen, als Konsequenzen (lange) zurückliegenden Handelns in einer Zeit, in der wir nicht ausgerichtet bzw. nicht stark genug waren dieser Ausrichtung zu folgen, dann würde auch hier gelten können, dass der empfundene Schmerz unsere "alte" Schwäche ist, die nun unseren Körper verlässt. Diese Sichtweise befreit uns zwar nicht von Schmerzen, macht sie aber vielleicht aushaltbarer.

  • #2

    R.G. (Donnerstag, 09 Januar 2020 07:56)

    Während meiner Schwangerschaft sagte meine Hebamme, dass mich jede Wehe meinem Kind näher kommen lässt. Das war für mich ein beglückender Gedanke, der die Geburt zwar nicht schmerzfrei, aber zu einem wunderbaren Ereignis machte.

  • #3

    R.G. (Donnerstag, 09 Januar 2020 07:57)

    Es ist ein völlig anderes Er-LEBEN, wenn wir nicht in den Widerstand gehen, sondern den Schmerz als Teil des Prozesses der Menschwerdung sehen/erkennen.