Ein paar aktuelle Übungen und Praktiken...

...die ich zur Zeit mache:

 

- seit etwas über einem Monat kein Essen nach 14 Uhr. Klappt erstaunlich gut. Manchmal sind Ausnahmen nicht vermeidbar, war aber erst zwei- oder dreimal so. Wahrscheinlich lässt sich der Zeitraum weiter einschränken. Z.B. entsprechend der buddhistischen Mönchsregel, nach 12 Uhr nichts zu essen - und nicht bevor es hell wird. Letzteres wird aber im nördlichen Winter ziemlich eng...

 

- seit ein paar Tagen vermeide ich Nachrichten. Sowohl im TV (am Rechner), als auch in der Papierform. Lässt sich sicher ausweiten. Nach noch nicht einmal einer Woche empfinde ich keinen Mangel. Bin gespannt, wann ich im Umfeld erstaunliche Dinge hören werde, die mir gänzlich entgangen sind.

 

- jeden Morgen nach dem Aufstehen trinke ich seit ein paar Tagen ein großes Glas warmes Wasser. Verspreche mir einen positiven Effekt im Zusammenhang mit den o.g. intermittierenden Fasten auf den Abtransport von Giftstoffen. Besonders wenn die erste Nahrungsaufnahme dann erst nach weiteren Stunden erfolgt.

 

- seit einer Weile vergrößere ich die leitungskalt abgeduschten Körperbereiche. Schon seit etlichen Monaten mache ich in der Regel nach dem Duschen kalte Abspülungen der Arme bis oberhalb der Ellenbogen und der Beine bis oberhalb der Knie. Jetzt geht es seit einer Woche weiter an den Gliedern hinauf. Auch Bauch und Brust kriegen schon einen leichten Guss. Das ist für ungeübte Warmduscher wie mich hart!! Geht aber voran. Mal sehen, wie weit ich komme.

 

Das sind vier sehr unterschiedliche Bereiche von Anwendungen. Lässt sich bestimmt noch mehr finden.

 

Ach ja, habe mich auch in den letzten Wochen mal wieder von verschiedenen angesammelten Objekten getrennt. Da ist auch noch Luft nach oben.

Kommentar schreiben

Kommentare: 8
  • #1

    R.G. (Samstag, 16 November 2019 05:17)

    Das Vermeiden von Nachrichten praktiziere ich schon sehr lange und mir ist bisher noch nichts Erstaunliches berichtet worden. Erstsunlich.^^

  • #2

    R.G. (Samstag, 16 November 2019 05:43)

    Mir ist besonders bei kontinuierlich ausgeführten körperlichen Übungen aufgefallen, dass zum Einen recht schnell Fortschritte erzielt werden und zum Anderen (was ich viel interessanter finde) sehr gut zu beobachten ist, was innerlich passiert. Man kann deutlich erleben, wie die AP vor Unangenehmem zurückzuckt (oft schon, bevor es überhaupt unangenehm wird), wie es zu Anspannungen kommt. Hier sind dann Achtsamkeit und Willenskraft gefragt, um nicht brachial aber dennoch bestimmt, die Richtung vorzugeben und die Übung weiter durchzuführen. Mit spielerischer Beharrlichkeit sozusagen.

  • #3

    R.G. (Samstag, 16 November 2019 06:07)

    Von außen mag all das den Anschein von Härte haben. Es ist manchmal auch hart.^^
    Allerdings ist es auch so unglaublich interessant und immer wieder erstaunlich, diese Prozesse beobachten zu können und zu erleben, dass wir Einfluss nehmen können. Immer wieder überraschend können wir erleben, wie flexibel wir eigentlich sind und können kurz Abstand nehmen von unseren Vorstellungen, die wir uns von uns selbst machen. Und das kann einen wirklich mit Freude erfüllen!

  • #4

    R.G. (Samstag, 16 November 2019 06:15)

    Ergänzung zu Kommentar 3:
    Das scheint mir letztlich auch das wesentliche Ziel aller Übungen zu sein. Nicht die Tatsache, dass ich irgendwann drei Stunden auf einem Bein stehen kann, sondern die Befreiung von der Dominanz der AP und der Verwechslung mit ihr. Wobei die positiven Aspekte der Übungen bezüglich der drei Säulen unbestritten sind.

  • #5

    Clemens (Samstag, 16 November 2019 10:53)

    zu #1: Aber das mit der Wiedervereinigung hast Du mitbekommen? ^^

  • #6

    Clemens (Samstag, 16 November 2019 11:00)

    Mit "Lässt sich bestimmt noch mehr finden" meinte ich, ich würde gerne mehr Ansätze hören, um sie als Beispiele zu nehmen. Dieses "ich mache dies, ich mache das" wird ja schnell als Selbstbeweihräucherung verstanden, aber andererseits, wenn man nicht über sich und seine Erfahrungen spricht, dann kann ja auch keiner aus seinen Informationen lernen, Ansporn empfinden, eigene Erfahrungen austauschen.

  • #7

    Clemens (Samstag, 16 November 2019 11:07)

    Interessant - wie auch bei R.G. anklingt - selbst die körperlichsten Übungen (z.B. kaltes Wasser zum Duschen nehmen), haben bei näherer Betrachtung vor allem psychonoetische Schwellen.

    Davon abgesehen sind Dinge im physischen Bereich ja zumindest physisch recht leicht umzusetzen. Wenn man das überträgt, dann erkennen wir eben nach und nach, dass das auch in GAR NICHT physischen Bereichen (z.B. Gedanken- und Emotionsdisziplin) umsetzbar ist (wie auch bei R.G. anklingt).

  • #8

    Linda (Montag, 18 November 2019 19:19)

    Ich habe ja nun auch ständig mit Nackenverspannungen zu tun. Ich fühlte mich dem sehr ausgeliefert, da mein Physiotherapeut, den ich regelmäßig konsultiere, nun seit Monaten und für Monate ausfällt.... Ich habe dann, inspiriert durch R.G., angefangen, Übungen zu Hause zu machen. Und das ist manches mal echt der Hammer, sind die Verspannungen danach weg!!!! Es ist ein irres Gefühl, zu sehen, dass man selbst so viel tun kann!
    Außerdem mache ich öfter mal einen Entschlackungstag. Dadurch kann man das Essen am nächsten Tag ganz anders würdigen.
    Das mit dem kalt Duschen grenzt bei mir an Folter......^^