Sechstes Versprechen

6. Ich gelobe mir selbst, immer und überall bereit zu sein, dem göttlichen Plan zu dienen.

 

Beim ersten und zweiten Versprechen hatten wir ja schon Vorschläge für das göttliche Gesetz und den göttlichen Willen. Hier ist der Plan gefragt. Einerseits könnte man das alles mehr oder weniger synonym sehen - selbst, wenn die Definition unterschiedlich klingt. Wie es auch in der Wolke des Nichtwissens oder bei Eckhart anklingt: Die Definitionen stimmen, werden aber vom Unaussprechlichen (der Leere, dem Nicht) ohnehin in eins genommen und überstiegen.

 

Andererseits könnte man auch einfach mal losinterpretieren. ^^ Plan heißt einmal Gesamtplan. Aus menschlicher Sicht auch reduzierter: Von jetzt an bis zum Ende der Zeiten. Mir drängt sich da unsere Mission in den Trennungswelten auf. Individuation, Verwirklichung Gottes in den TW, Rückkehr als Tropfen in den Gottesozean... Und da sehe ich noch einen weiteren, bisher ungenannten Aspekt von "Gesetz" (erstes Versprechen). Karmagesetz - und besser: Der Weg der bewussten Erkenntnis, das bewusste Beschreiten des Pfades zum Fernziel (Plan).

 

Und klar, da wir von Weg-Arbeit sprechen ist auch die Luft aus der Hundertprozentigkeit der Formulierung des Selbstgelöbnisses schon raus:

 

6. Ich möchte versuchen, den göttlichen Plan so gut wie möglich zu erkennen und mich dem Dienst am Erkannten/ im Sinne des Erkannten schrittweise zu nähern.

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