Viertes Versprechen (von K)

4. Ich gelobe mir selbst, mich geduldig und ohne Klage allen Formen von Prüfung und Drangsal zu fügen, die mir das göttliche Gesetz in seiner unendlichen Weisheit auferlegen mag.

 

Wie war das nochmal: Fresse halten und durch.

 

Da kommt es meiner Meinung nach auf das gesunde Maß an: Mal über Probleme sprechen und sich Inspiration und Rat von anderen einholen ist o.k. Dabei kommt es natürlich auch auf die rechte innere Haltung an: Bin ich wirklich an der Sichtweise der anderen interessiert und bereit gegebenenfalls meine eigene Sichtweise zu korrigieren oder möchte ich nur meine eigene Sichtweise bestätigt wissen? Zu viel Reden hat eher den Effekt, dass sich das Problem subjektiv noch belastender anfühlt.

 

Also:

 

4. Ich gelobe mir selbst, mich zu bemühen, soweit wie möglich und möglichst zunehmend geduldig und ohne innere und äußere Klage die Herausforderungen (Prüfung und Drangsal) anzunehmen.

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Kommentare: 3
  • #1

    R.G. (Donnerstag, 24 Oktober 2019 05:50)

    Die Herausforderungen sind aufgeteilt in Prüfung und Drangsal.
    Die Prüfung gibt uns die Möglichkeit das, was wir gelernt haben, unter Beweis zu stellen/anzuwenden, während die Drangsal uns zeigt, was es noch zu lernen gibt.

  • #2

    Clemens (Donnerstag, 24 Oktober 2019 19:05)

    Prüfung und Drangsal können äußerlich und innerlich sein. Innerlicher Prüfung und Drangsal müssen wir uns keinesfalls immer fügen. Sie ist häufig selbst gemacht und kann dann selbstverständlich auch behoben werden - wenn wir es können!

    Das Ganze kann man weiter differenzieren. Innere Herausforderung (wie K es zusammenfasst) als Resultat äußerer Herausforderung. Zurecht, oder durch fehlerhafte Wahrnehmung. Und so weiter...

    Das spiele mal jeder für sich durch.

    Und auch äußeren Herausforderungen muss man sich NICHT durchweg fügen. Nur eben denen, die sich nicht ändern lassen, oder?

  • #3

    Clemens (Freitag, 25 Oktober 2019 09:31)

    zu #1: Drangsal (äüßeres!) zeigt uns leider auch zu einem geringen Teil, was wir früher einmal noch nicht richtig drauf hatten. Dagegen ist - außer flehen - faktisch nichts zu machen. Außer eben unsere Einstellung dazu zu ändern. Aber das kann bei Extremen wirklich schwierig sein.