Erstes Versprechen

Definieren wir mal wieder die sieben Versprechen durch:

 

Ich gelobe mir selbst immer und überall der Absoluten Seinsheit zu dienen, der ich aus ganzem Herzen zugehöre.

 

Hier - wie bei allen anderen Punkten - fällt wie üblich die Hundertprozentigkeit der Formulierung auf. Als Beschreibung eines zu beschreitenden Weges geht das nicht. Okay, es benennt einen Zielpunkt, eine Ausrichtung, aber eine realistische Alltagspraxis müssen wir ableiten. Zudem bin ich (wie schön häufiger erwähnt) der Ansicht, dass die Reihenfolge der Versprechen falsch herum ist. Als Weg müsste man eigentlich mit der Sieben beginnen. Also:

 

1. Ich gelobe mir selbst, jeden Abend zu untersuchen und zu prüfen, ob all meine Gedanken, Wünsche, Worte und Taten in absolutem Einklang mit dem göttlichen Gesetz sind.

 

Realistischer formuliert beispielsweise: Ich gelobe mir selbst, mich zu bemühen, jeden Abend zu untersuchen und zu prüfen, ob und wie weit meine Gedanken, Wünsche, Worte und Taten in Einklang mit dem göttlichen Gesetz sind.

 

Dann bräuchten wir noch Vorschläge für das göttliche Gesetz.

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Kommentare: 2
  • #1

    R.G. (Freitag, 18 Oktober 2019 20:26)

    Das göttliche Gesetz der allumfassenden Liebe.

  • #2

    Clemens (Samstag, 19 Oktober 2019 11:37)

    Ich hätte hier jetzt Liebe und Freiheit gesagt. Wahrscheinlich dasselbe in grün (sowohl zum Vorschlag von R.G. als auch aufeinander bezogen). Liebe ohne Freiheit und Freiheit ohne Liebe funktionieren nicht, auch wenn es "in der Welt" immer wieder versucht wird.