Was will er uns damit sagen?

In den letzten Tagen bin ich ein wenig auf "ethischer Disziplin" herumgeritten. Es gibt da selbstverständlich viele Ansätze. Was wäre alles als etische Disziplin zu sehen? Im buddhistischen Zusammenhang naheliegend die fünf Silas. Im christlichen Zusammenhang die zehn Gebote. Und dann eben nicht als Lippenbekenntnisse, sondern als Versuch einer Annäherung an eine konkrete, dauerhafte Umsetzung.

 

Ethische Disziplin ist also etwas, das wir konkret in unser tägliches spirituelle Tun einbauen sollten. Für uns würden z.B. auch die sieben Selbstgelöbnisse https://www.weg-arbeit.de/wahrheitsforschung/sieben-selbstgel%C3%B6bnisse/ eine passende Praxis sein. Dabei wäre die tägliche Vergegenwärtigung aller Punkte ebenso sinnvoll, wie auch die im Wochenlauf wechselnde Betrachtung jeweils eines speziellen Punktes.

 

Es scheint mir gewiss, dass vieles von dem alltäglichen Drama/Scheiß schlicht nicht existieren würde, wenn wir unseren Alltag nach der Richtlinie der sieben Selbstgelöbnisse leben würden. Und schon, wenn wir uns in Augenblicken der Prüfung daran zu erinnern lernen, welches unsere Vorgaben sind, wird sich einiges tun.

 

Eigentlich ist wirklich vieles recht peinlich, wenn wir es unter solch eine Lampe spiritueller Praxis stellen, nicht wahr?

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