Gestrüpp

Ich glaube, dass das von R.G. (im persönlichen Gespräch) gesuchte Wort in den Predigten von W. Kopp "Vergangenheitsgestrüpp" ist. Er benutzt es häufiger und meint damit immer den anderen Bereich neben der Zukunft, in dem wir uns - vom gegenwätigen Augenblick abschweifend - verfangen können. Gestrüpp passt da recht gut.

 

Was müsste man aber auf die Zukunft bezogen sagen? Plangestrüpp? Zukunftsgestrüpp passt ja irgendwie nicht so recht. Wunschgestrüpp?

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Kommentare: 2
  • #1

    Jonas (Mittwoch, 09 Oktober 2019 20:23)

    vielleicht das Was- wäre- wenn Gestrüpp?

  • #2

    Simon (Donnerstag, 10 Oktober 2019 12:34)

    Gestrüpp scheint mir ein wesentlicher Teil des Lebens bzw. der Wegarbeit zu sein, nicht das Gestrüpp macht das Gestrüpp zum Gestrüpp, sondern das Verfangen und Verharren darin.
    Ein einfacher Baum kann zum Gestrüpp werden, wenn man dagegen rennt, umfällt und dann das Ganze mehrfach wiederholt. ^^
    Vermutlich kann sogar Gegenwärtigkeit so ein Baum sein. Wie halten wir z.B. Egozentrik und Gegenwärtigkeit auseinander? Sprachlich? Klar, kein Problem. Auch hier, ohne Innenschau keine Chance. Das "Tun" ist wohl ein richtungsweisender Indikator, z.B auf die drei Säulen bezogen.

    "Im Leben ist nichts Gegenwart."
    (Johann Wolfgang von Goethe)