Agraphon der Apostel 263

(Barnabas:) "In einem schlechten Wettkampf ist der Sieger unglücklicher als der Besiegte, denn er geht mit größerer Sünde davon."

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Kommentare: 3
  • #1

    R.G. (Freitag, 06 September 2019 06:31)

    Man könnte von einem schlechten Wettkampf sprechen, wenn beide Beteiligten unter ihren Möglichkeiten bleiben. Dies wäre der Fall, wenn wir uns mit rechtem Tun (oder Lassen) brüsten, wie z.B. nicht fliegen, keine Kinder haben, kein Auto haben usw, und wir für diese Entscheidung keine oder wenig Willenskraft aufwenden müssen, da der Wunsch ebenfalls nicht besonders stark ausgeprägt ist oder die Lebenssituation dies sowieso nicht hergibt.

  • #2

    Clemens (Freitag, 06 September 2019 10:56)

    Eine weitere Variante eines schlechten Wettkampfes: Mit dem Nachbarn konkurrieren, wer das "bessere", größere, teurere Auto hat. Mit den Kollegen konkurrieren, wer die "exotischere" Urlaubsreise macht. Mit den Geschlechtsgenoss*innen konkurrieren, wer die schönere Frau, den reicheren Mann (Klischee - stimmt aber trotzdem) hat. Und so weiter!

    ABER: Auch Konkurrenz darum, wer die größere Erleuchtung hat, wer näher an der Wahrheit ist, wen Gott mehr liebt... Damit schießt man sich selbst ins Knie! Ich erinnere an den Satz aus meinem Durchbruchs"gedicht":

    Trittst du näher ans Licht,
    stehtst du weiter entfernt im Schatten.

    Wenn's einer versteht ;o)

  • #3

    Ruth Finder (Freitag, 06 September 2019 10:59)

    Gibt es überhaupt einen guten Wettkampf? Ich glaube tatsächlich, dass auf den höheren Entwicklungsstufen keine Wettkämpfe ausgetragen werden, weil miteinander NICHT (mehr) konkurriert wird.