Centurie 43 - Von der Demut

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Kommentare: 1
  • #1

    Ruth Finder (Sonntag, 25 August 2019 11:45)

    Die Mönche kannten sich mit Heraklit aus. ^^

    Hier einige Auszüge aus Wikipedia:


    (...) Kennzeichnend für seine (Heraklits - Anm. R.F) Philosophie ist die verborgene Einheit von Gegensätzen, die Identität im Gegensatz. Heraklit führt an, dass dasselbe sich übergangslos als ein anderes zeigt, seine Aspekte völlig wechselt, beziehungsweise ganz verschieden, ja entgegengesetzt aussieht. Zur Verdeutlichung knüpft er in seinen Texten an zeitliche Sukzessionen, insbesondere an plötzliche, jähe Umschläge der Phänomene an. In Heraklits Augen zeigt sich hieran, dass das andere schon immer mit da, auch ohne die Veränderung mitgegenwärtig ist. So betont er den konstitutiven Charakter der jeweils gegenläufigen Kräfte. Durch diese Betrachtungen richtet sich der Blick Heraklits sowohl auf den Kosmos und seine Objekte, als auch auf den Menschen, sein Bewusstsein, sein Denken und seine Sprache. Dem ständigen Wechsel des Werdens liegt nach Heraklit die eine und ewige Gesetzmäßigkeit zugrunde, die er "logos" nennt. Er ist das eigentlich Beständige. Das „Feuer“ ist das eigentliche Symbol dieses Prinzips. Es ist nicht wie in der älteren ionischen Philosophie als Grundstoff, sondern als das feinste, das geistähnlichste zu sehen. Es stellt die universale Struktur alles Seins dar, letztendlich das eigentliche Rätsel des Denkens selbst. Weitere Symbole sind der „Blitz“ für den plötzlichen Umschlag, der „Streit“ oder „Krieg“ für das Weltprinzip des Spannungsverhältnisses der gegensätzlichen Kräfte und der „Traum“ für den allgemeinen Unverstand (...)

    Und weiter:

    (...) Bekannt ist die Äußerung Ciceros, Sokrates habe die Philosophie vom Himmel auf die Erde geholt. (geerdet=demütig - Anm. R.F.)