Jesus-Agraphon 118

Unser Brot für morgen gib uns heute.

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Kommentare: 5
  • #1

    Clemens (Mittwoch, 24 Juli 2019 16:21)

    Warum möglicherweise diese Variante von „Unser tägliches Brot gib uns heute“?

  • #2

    Simon (Mittwoch, 24 Juli 2019 21:06)

    Vielleicht, weil wir heute noch nicht wissen, wie wir morgen mit unseren Schwächen umgehen werden.

    Um den künftigen (unbekannten) Herausforderungen/Prüfungen, mit der richtigen Geisteshaltung/Ausrichtung begegnen zu können.

  • #3

    Jonas (Donnerstag, 25 Juli 2019 11:50)

    Gott allein weiß, wessen wir zukünftig (morgen) bedürfen werden, sowohl materiell als auch geistig, um uns gut weiterentwickeln zu können.
    Man könnte den Spruch einfach so aufffassen, dass wir genau das jetzt (heute) bekommen, was wir für unsere Entwicklung (zukünftig, in weiterer Folge) benötigen werden, auch wenn uns das im jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar ist bzw. für uns noch nicht erkennbar ist.

    Wie oft passiert es uns, das uns etwas widerfährt, dessen Sinn sich uns erst im Nachhinein erschließt?
    Vielleicht ist der Spruch einfach nur die vertrauensvolle Bitte, uns das jetzt zukommen zu lassen, was wir in weiterer Folge für unsere Entwicklung benötigen.

  • #4

    R.G. (Donnerstag, 25 Juli 2019)

    Das sehe ich ganz genauso. Nur, dass ich es nicht so gut hätte ausdrücken können.

  • #5

    Clemens (Donnerstag, 25 Juli 2019 15:52)

    Ein weiterer Aspekt: Um das Brot von heute haben wir ja schon gestern gebeten (und es hoffentlich bekommen). Heute bitten wir um das morgige Brot. So müssen wir nie in aktueller Sorge leben... Praktisch. Also kein "ich hab nichts zu essen, also bitte ich mal drum".