Weisheit

Bei einer Versammlung der Geisteswissenschaftlichen Fakultät einer Universität erscheint plötzlich ein Erzengel und sagt zum Leiter der Fakultät für Philosophie: "Ich werde dir einen der drei folgenden Wünsche gewähren: Weisheit, Schönheit - oder zehn Millionen Euro. Du hast die Wahl."

 

Ohne zu zögern entscheidet sich der Professor für die Weisheit.

 

Ein greller Blitz zuckt durch den Raum. Der Professor erscheint zwar irgendwie verändert, sitzt aber nur da und starrt auf den Tisch. Schließlich flüstert einer seiner Kollegen: "So sagen sie doch etwas."

 

Darauf der Professor: "Ich hätte das Geld nehmen sollen."

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    R.G. (Mittwoch, 17 Juli 2019 14:02)

    Ja, Weisheit kann einen Wissenschaftler schon überfordern, da ja das Tun/die Erfahrung fehlt.

  • #2

    K (Donnerstag, 18 Juli 2019 18:35)

    Intellektuelles Wissen ist nicht mit Weisheit zu verwechseln.

  • #3

    Clemens (Donnerstag, 18 Juli 2019 20:30)

    Vielleicht sehen wir hier ein verzwicktes Problem, vor dem der Mann erstmal nur auf die Tischplatte starren konnte. Er hatte auf einmal die Weisheit, zu erkennen, wieviel er mit den zehn Millionen Euro für die Weisheit hätte tun können. Hätte er aber die zehn Mille gewählt, hätte ihm die Weisheit für die weise Anwendung gefehlt. Dann wäre seine Schlussaussage nur ein Lapsus, der aus der sofort an ihre Grenzen gestoßenen (ja immer nur graduellen) Weisheit resultierte. Immerhin, ein armer Kerl...