Agraphon der Apostel 269

Paulus zu den Heiden: "Gebt acht, dass euer Besitz nicht ungerecht ist, dass ihr nicht sündig baut, dass ihr nicht wie für ewig baut, dass ihr nicht wie für ewig besitzt, dass ihr die Welt nicht verschwenderisch verbraucht, denn die sichtbare Gestalt der Welt vergeht sehr schnell."

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Kommentare: 3
  • #1

    Ruth Finder (Freitag, 05 Juli 2019 20:28)

    Wir haben ewig Zeit. Und doch, ein jeweiliges Leben betrachtend, läuft uns die Zeit davon ("denn die sichtbare Gestalt der Welt vergeht sehr schnell").

    Es ist verschwenderisch und töricht, diese Zeit/ dieses Leben mit der negativen Karmaanhäufung (ungerechter Besitz und sündiges Bauen) und mit dem Wunsch und dem Streben danach, dass alles so bleibt wie es ist, zu verbringen.

  • #2

    R.G. (Samstag, 06 Juli 2019 07:17)

    Das sehe ich ebenso wie R.F.
    Es erscheint mir sehr fürsorglich, wie er auf die Fallstricke auf dem Weg hinweist.

  • #3

    K (Donnerstag, 11 Juli 2019 14:45)

    "...dass ihr nicht wie für ewig baut, dass ihr nicht wie für ewig besitzt, dass ihr die Welt nicht verschwenderisch verbraucht, denn die sichtbare Gestalt der Welt vergeht sehr schnell." Hierzu folgender Link: https://www.youtube.com/watch?v=PciJreaXQH4.
    Der erste Teil des Satzes "Gebt acht, dass euer Besitz nicht ungerecht ist, dass ihr nicht sündig baut..." findet in dem Ringsgwandl-Lied leider keine Berücksichtigung. Wenn ich nur z.B. deshalb keine Bomben baue oder keinen Jaguar fahre, weil ich beides nicht mitnehmen kann, stimmts mit der rechten Motivation noch nicht so ganz...
    "...dass ihr nicht für ewig besitzt..." dazu gehört auch die Identifikation mit einem erfolgreichen angesehen Beruf, gesellschaftlichem Status etc.".
    R. F. hat in ihrem Kommentar eine sehr treffliche Deutung gegeben.