Agraphon 240

Der Messias sagte zu den Kindern Israels: "Ich empfehle euch reines Wasser als Trank, die Kräuter des Waldes als Beikost und Gerstenbrot als Nahrung. Meidet Weizenbrot, denn dafür könntet ihr Gott niemals angemessen danken."

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Kommentare: 3
  • #1

    Clemens (Freitag, 05 Juli 2019 18:11)

    Dunkel, dunkel. Eine Deutungsidee?

  • #2

    Ruth Finder (Freitag, 05 Juli 2019 18:56)

    "Weizen ist nach der Gerste die zweitälteste Getreideart." (Wikipedia)

    Nach dieser Information würde ich die Aussage des Messias als stark in folgende Richtung verklausuliert betrachten:

    Dient Gott nach euren Möglichkeiten, erledigt zuerst das Nahliegendste. Man kann die Entwicklung nicht erzwingen. Sonst läuft man Gefahr, die Zusammenhänge nicht zu verstehen, sie nicht angemessen zu verarbeiten und würdigen: Alles in allem - macht nicht den zweiten Schritt vor dem Ersten.

    Ferner folgende Geschichte:

    Einst sagte Rabbi Abraham Jehoschua von Apta: "Es ist eine Gnade Gottes, dass er sich jedem Menschen nach seiner Beschaffenheit und Wesensart offenbart. Würde er sich jedem in der ganzen Herrlichkeit offenbaren, kein Mensch würde es aushalten können."

  • #3

    R.G. (Freitag, 05 Juli 2019 19:12)

    Gerstenbrot ist ein derbes Brot, dessen erdiger Geschmack nicht so leicht reingeht. Ganz im Gegensatz zum feinen und süßlichen Weizenbrot. Gerstenbrot könnte für Weg-Arbeit stehen, für das aktive Angehen und Verändern unserer AP. Auch das geht nicht so leicht rein, ist aber sehr nahrhaft und trägt zur Entwicklung und Verwirklichung bei. Im Gegensatz dazu das Weizenbrot. Hier könnte das Einrichten gemeint sein. Das Suchen nach und das Verweilen in den uns süßen und angenehmen Lebensumständen. Diese führen aber kaum zu Entwicklung, zu Bewusstseinserweiterung und dazu, dass wir Gott in den Trennungswelten zum Ausdruck bringen. Und das ist doch schließlich unser Dank an Gott.