Frugalismus

Von Jonas zur Beschäftigung mit dem Begriff und wofür er steht vorgeschlagen.

 

Wiki meint dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Bescheidenheit#Frugalismus

 

Ein Blog dazu: https://frugalisten.de/

 

Ansonsten bringt das Schlagwort in einer Suchmaschine Mengen von Links.

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Kommentare: 3
  • #1

    Zitat Jonas (Mittwoch, 26 Juni 2019 16:50)

    Das Institut für Trend- und Zukunftsforschung (ITZ) charakterisiert Frugalisten als „Gruppe von Menschen, die radikal Status-unabhängig, aber nicht unchic leben möchten. Sie interessieren sich für Herkunft und Langlebigkeit von Produkten, für die Ökobilanz und den klimatischen Fußabdruck, vor allem aber für selbstgemachte Alternativen. In der Regel haben die Frugalisten wenig Geld, manchmal sind sie aber auch wohlhabend mit einer klar kritischen Attitüde und einem ausgeprägten Verantwortungsbewusstsein für das große Ganze.“

    Ein Teilaspekt des Frugalismus, der derzeit meiner Meinung nach stark überbetont wird, ist die finanzielle Unabhängigkeit bzw. das in Rente gehen in jungen Jahren. Oder anders gesagt, der Ausbruch aus dem "Hamsterrad" des Verdienens und Konsumierens.

    Ich halte den Ansatz insgesamt zumindest für diskussionswürdig.

  • #2

    K (Donnerstag, 27 Juni 2019 14:03)

    Ich finde den Aspekt der Bescheidenheit positiv. Früh in "Rente gehen" finde ich auch gut, nur sollte das nicht auf Kosten anderer stattfinden. Kritisch sehe ich die Geldanlage z.B. in irgendwelchen Aktienfonds. Andere Leute werden zugunsten der eigenen Gewinne ausgebeutet. Da wird dann, spirituell gesehen, die zweite und dritte Säule (Umgang mit anderen und mit der Umwelt) zu wenig beachtet. Andererseits gibt es berufliche Tätigkeiten, die starken Schaden anrichten (z.B. durch viele Flugreisen) und ansonsten auch sinnlos sind. Dann ist das frühzeitige "Nicht-mehr-arbeiten" - trotz Aktienfonds- vielleicht noch die bessere Alternative.

  • #3

    Clemens (Donnerstag, 27 Juni 2019 14:09)

    Ja, das ist mir auch durch den Kopf gegangen. Möglicherweise könnte man noch von "solchen und solchen" Aktienfonds sprechen, aber bei den ethischeren Fonds sind naturgemäß die Gewinne nicht so hoch. Nun, man kann mit seinen Geld dann zumindest die Inflation abpuffern, die ansonsten das Geld auffräße.

    Eine Alternative zum frühzeitigen "Nicht-mehr Arbeiten" wäre auch noch generelles Weniger-Arbeiten.