Das Evangelium der Wahrheit (NHC I,3) VIII

Die Offenbarung macht die Rückkehr zum Vater möglich

Und der Geist lief ihm nach, wobei er sich beeilte, ihn aufzuwecken. Nachdem er dem seine Hand gereicht hatte, der auf dem Boden lag, richtete er ihn auf seine Füße, denn er hatte sich noch nicht aufgerichtet. Er gab den Menschen die Möglichkeit, das Wissen über den Vater und die Offenbarung seines Sohnes zu erlangen. Denn als sie ihn gesehen und gehurt hatten, gewährte er ihnen, ihn zu kosten und zu riechen und den geliebten Sohn anzufassen.

Nachdem er erschienen war, indem er sie über den unbegreiflichen Vater belehrte, nachdem er in sie gehaucht hat, was in dem Gedanken ist, indem er seinen Willen getan hat, als viele das Licht empfangen hatten, wandten sie sich zu ihm. Denn die Hyliker waren Fremde und haben seine Erscheinung nicht gesehen und haben ihn nicht erkannt. Denn er kam mittels einer Fleischgestalt, wobei nichts seinen Gang hinderte, weil die Unverderblichkeit unaufhaltsam ist. Da er wiederum in neuen Worten sprach - seit er über das sprach, was im Herzen des Vaters ist -, brachte er das untadelige Wort hervor.

Während das Licht durch seinen Mund gesprochen hat, wie auch seine Stimme, die Leben gebar, gab er ihnen Denken und Verstehen und Erbarmen und Errettung und den kraftvollen Geist aus der Grenzenlosigkeit und die Süße des Vaters. Nachdem er die Bestrafungen und Geißeln aufhören ließ - denn sie waren es, die einige von seinem Angesicht weg in die Irre führten, die das Erbarmen nötig hatten, die in dem Irrtum und in Fesseln waren -, löste er sie beide auf mit Kraft und vernichtete sie durch die Erkenntnis.

Er wurde ein Weg für die, die in die Irre gelaufen waren,
und ein Wissen für die, die unwissend waren,
ein Finden für die, die suchten,
eine Stärkung für die, die wankten,
eine Makellosigkeit für die, die beschmutzt waren.

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