Hui-K'o and Student

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Hui-K'o and Student
Es gibt mehrere Legenden, den zweiten Patriarchen Hui-K'o betreffend: Als der Mönch Hui-K'o den Meister Bodhidharma aufsuchte, um sein Schüler zu werden, blickte dieser, der gegen die Wand starrend meditierte, gar nicht auf. Es begann zu schneien und Hui-K'o wich nicht von der Stelle, bis er ganz mit Schnee bedeckt war. Noch immer schenkte ihm der Meister keine Beachtung. Da schnitt sich Hui-K'o einen Arm ab - als Zeichen seiner Entschlossenheit - und wurde von Bodhidharma als Schüler angenommen.

Später einmal sprach Hui-K'o: „Meister, mein Geist ist voll Unruhe, bitte bringe ihn zur Ruhe.“ Bodhidharma antwortete: „Zeig her deinen Geist und ich will ihn beruhigen!“ Hui-K'o zögerte und sagte, er könne seinen Geist nicht finden. Darauf sagte Bodhidharma: "Siehst du, ich habe ihn schon beruhigt." Worauf Hui-K'o Erleuchtung erlangte.

Bodhidharma übertrug Hui-K'o als erstem Chinesen die Patriarchenwürde und legte ihm das Lankavatara-Sutra ans Herz.
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