Yoga-Sutra Abschnitt 18

IV,21 Könnten sich ein Bewusstsein und ein anderes gegenseitig erkennen, müssten sie auch diese Erkenntnis erkennen, die Erkenntnis dieser Erkenntnis usw., was die Fähigkeiten des Gedächtnisses überforderte.

IV,22 Die bewusste Erfahrung der Erkenntnis ist dadurch möglich, dass die universelle, ewig gleiche Bewusstheit ein Bewusstsein erfüllt.

IV,23 Erst ein sowohl vom Geistigen an sich als auch vom Materiellen gleichsam durchfärbtes Bewusstsein kann seinem eigentlichen Zweck dienen.

IV,24 Das Bewusstsein ist zwar durchsetzt von unzähligen Eindrücken früherer Taten und Gedanken, aber aufgrund der Gemeinschaft mit dem Geistigen dient es doch ausschließlich dessen Befreiung.

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