Yoga-Sutra Abschnitt 9

II,40 Die Reinheit des Körpers und Denkens führt zu einem größeren Abstand gegenüber körperlichen Dingen, auch in den Beziehungen zu anderen Menschen.
II,41 Bewusste und unbewusste Vorgänge werden klarer, man wird erfüllt von innerer Heiterkeit, die sonst vorherrschende Zerstreutheit weicht einem zielgerichteten Streben, man ist der Wechselhaftigkeit der Sinne und Organe weniger unterworfen, und es wächst die Neigung und die Fähigkeit, das eigene innerste Wesen zu betrachten.
II,42 Wer es versteht, unter allen Lebensumständen zufrieden zu sein, gewinnt unübertroffenes Glück und Freude.
II,43 Disziplin in Bezug auf den Körper beseitigt Unreinheiten und bringt sämtliche Organe und Funktionen zur Gesundheit.
II,44 Selbsterforschende Vertiefung in die überlieferte Lehre führt den Menschen zum Absoluten in sich.
II,45 Durch die Hingabe an Gott erfährt das Üben des Einsseins seine Vollendung.

II,46 Die richtige Körperhaltung ist stabil und angenehm.
II,47 Sie ist gekennzeichnet durch das Nachlassen jeder Anstrengung und das Zusammenfallen mit dem Unendlichen.
II,48 Dann ist man auch gegen extreme Umstände gefeit.

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