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Kommentare: 6
  • #1

    Clemens (Freitag, 29 März 2019 09:31)

    Wenn man über den durch die für mich späte Stunde sich eingeschlichen habenden - und inzwischen korrigierten Schreibfehler - hinwegsieht und zudem botanisch noch so versiert ist, dass man die Pflanzen als Misteln zu identifizieren weiß, ist man der Lösung schon näher. Die Interpretation des Wappens steht allerdings auch dann noch aus. Mir fällt dazu jedenfalls was ein. Bin gespannt!

  • #2

    R.G. (Freitag, 29 März 2019 12:20)

    Nachdem ich bei den vielen Wappenaufgaben mir schon die Haare gerauft und mich gefragt habe „Was will ES damit fragen und sagen?“, hier nun ein zarter Deutungsversuch. Der Mistelzweig im Wappen mit seinen daraus entstandenen drei Verzweigungen könnte für die drei Körper stehen. Die Mistel ist ein Halbschmarotzer und bezieht ihr Wasser aus dem Wirt, so wie wir unsere Lebensenergie aus Gott beziehen.
    Bei wikipedia habe ich dann noch folgende Beschreibung gefunden:
    „Misteln sind überwiegend immergrüne ein- oder zweihäusige Halbschmarotzer, die auf Bäumen oder Sträuchern wachsen. Ihre Äste verzweigen sich oft gabelig. Blätter erscheinen paarig oder in Wirteln. Bei einigen Arten, die zusätzlich zum Wasser auch ihre Nährstoffe vorwiegend von ihren Wirten beziehen, sind die grünen, zur Photosynthese fähigen Teile (Blätter, grüne Äste) sehr klein. Arten, die auf sukkulenten Wirten wachsen und so mit ihren Wirten saisonalen Wassermangel ertragen müssen, sind selbst sukkulent. Im Extremfall (bei Viscum minimum) befindet sich mit Ausnahme der Blüten die gesamte Pflanze innerhalb des Wirtes. Diese ist also ein Vollparasit.“

    Das klingt dann für mich wie eine Beschreibung von Pneumatiker, Psychiker und Hyliker.

  • #3

    R.G. (Freitag, 29 März 2019)

    Könnte natürlich auch einfach so gedeutet werden, dass wir alle aus dem EINEN entstanden sind und dadurch auch durch uns alle SEINE Lebensenergie fließt.

  • #4

    Clemens (Freitag, 29 März 2019 19:24)

    Ich fand es nur gerecht, dass nach der protzigen Kirchhofisierung des Bremer Landeswappens auch unsere Außenstelle in Mistelbach mal wappenmäßig durchinterpretiert wird. Im Original haben die einzelnen Triebe VIER Blattebenen. Ich ersetzte die letzte durch die Kreuze.

    Interpretationsmäßig sah ich in der obigen Form dies: An der Basis ein Doppelblatt und doppelte Früchte/Blütenknospen (?). Darin sah ich die polaren Trennungswelten. Weiter vielleicht noch Gott IN den Trennungswelten als Sohn und Heiliger Geist. Daraus hervorkommend drei (symbolisch für viele) Triebe/Zweige (inkarnierte Individuen), die wieder drei einzelne Doppelblätter haben. Stehend für die grobstoffliche, psychische und noetische Ebene der Individuen in den Trennungswelten. Als "Blüten" dann oben die K-Kreuze für das Erreichen der SpirGem, Aspiranz, einer klaren spirituellen Ausrichtung oder so.

    Und morgen dann das Wappen von Emden, Deiner Geburtsstadt, R.G.? Das gibt ja mit seinem Engel, der Mauer und dem Wasser auch was her. Oder das der Geburtsstadt meines Vaters Norden? Das ist ja geradezu symbolisch überfrachtet. ^^

  • #5

    Jonas (Freitag, 29 März 2019 21:59)

    Gefällt mir recht gut, die Neuinterpretation des Mistelbacher Wappens. Ich hab´s erst jetzt gesehen, da ich heute den ganzen Tag in Wien arbeiten war.
    - Da muss ich mal mit unserem Bürgermeister reden, ob wir das nicht so implementieren könnten. Wie sieht es denn da mit dem Copyright aus?^^

    Solidarische Grüße nach Bremen von der Mistelbacher Außenstelle!

  • #6

    R.G. (Samstag, 30 März 2019 07:28)

    Gute Idee, Clemens. Da bin ich mal sehr gespannt auf die Deutungen zum Engelke up de Muer. Das Wappen der Stadt Norden musste ich nachschauen. Da ist in der Tat enorm viel zum Deuten vorhanden. Die ollen Norder wollten's echt wissen...^^