R.G. möchte hinweisen hin auf:

Thomasevangelium - Logion 76


Jesus sprach: „Das Königreich des Vaters gleicht einem Kaufmann, der Ware hatte und eine Perle fand. Jener Kaufmann war schlau. Er verkaufte die Ware und kaufte sich die Perle allein. Sucht auch ihr den zuverlässigen und dauerhaften Schatz, dort, wo keine Motte hinkommt, um zu fressen, und wo kein Wurm zerstört.“


zu 76) Eine Perle ist mit Schönheit und Glanz überzogenes Leid. Der Schatz ist nicht die Perle, sondern das scharfkantige Sandkorn, das in das empfindliche Innere der Auster gelangt - und die Fähigkeit, es zur Basis von etwas Schönem und Wertvollem zu machen.

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Kommentare: 2
  • #1

    L. (Mittwoch, 27 Februar 2019 06:28)

    Das Sandkorn steht fuer den Karmapfad. Auf dem Weg der Weg-Arbeit entstehen Schoenheit und Glanz ohne Sandkorn/Leid. Die Wahl sollte eigentlich klar sein. Erstaunlicherweise wird in der Regel das Leid gewaehlt.

  • #2

    Clemens (Mittwoch, 27 Februar 2019 15:32)

    Verstehe ich auch als Ansage an uns. Entscheidung für die Weg-Arbeit müsste in jedem Nu aktiv getroffen werden (bis dies eine automatische Haltung geworden wäre?). Da dies wahrscheinlich keiner umsetzt, schwenken auch wir immer wieder in vielen Nus auf den Karmapfad um. DAS ist ein Automatismus der wunderbar funktioniert.