Paramitas IV-V

Virya - Wann immer jemand Virya praktiziert, findet er Freude damit, denn sie beruht nicht auf leidvollem Immer-weiter-Machen, sondern ist eine Art und Weise, das freudvolle Element zu sehen; man sieht, dass Energie nicht erzwungen werden muss, sondern dass sie sich spontan entwickelt. Dies tritt ein, wenn man die Dinge nicht als Pflicht im puritanischen oder religiösen Sinne betrachtet, sondern man tut sie, weil man schon die Verbindung zwischen dem Tun und dem eigenen Sein hergestellt hat.

Dhyana - Meditation oder Konzentration. Es bedeutet, aufmerksam zu sein mit dieser grundlegenden, panoramahaften Bewußtheit, die alle anderen Paramitas kennzeichnet. Dhyana ist das Mittel zur Selbstfestigung im Rahmen des Erkennens von Beziehungen, und daurch sieht man, dass man es sich leisten kann, sich zu öffnen. Diese Offenheit und diese meditative Intelligenz führt einen dazu, sich mit der Jetztheit jeder neuen Situation auseinanderzusetzen.

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