Lieber H.

Ich versuche es kurz zu fassen: in Anlehnung an Deinen Artikel "Meistermissverständnisse" habe ich mal nen über 40jährigen Artikel über meine Anfänge einkopiert. Wie Du daraus ersehen kannst, weiss ich aufgrund eigenener Erfahrung worüber Du schreibst. Aber ich hatte auch das seltene Glück in jenen Tagen einen guten Lehrer an meiner Seite zu haben. Darüberhinaus gab es sehr viel später noch einen weiteren Lehrer, genannt D. Zwischen diesen beiden Lehrern, gab es niemand anderen. Keinen Osho oder Bhagwan, Sai Baba oder wen auch immer.

 

Deinen Artikel über Clemens Satorius fand ich ebenfalls sehr wohltuend - war in der Tat Balsam für mich. Und nun möchte ich zum eigentlichen Thema kommen, dem Du auch einen Kommentar gewidmet hast: der Gurke - Untertitel "Auch ein Narr hält sich klug"!

 

Habe Dir einen Brief den ich an P. schrieb als PDF beigefügt. Ich bitte Dich, diesen Brief in Ruhe zu lesen und ggf. um einen Kommentar diesbezüglich. Denn es stellt sich mir in der Tat die Frage: War oder bin ich nun ein Narr ? Und wenn ja, wo liegt mein Denkfehler. Wenn Du mir dabei helfen könntest, die Dinge, so wie sie sich nach Daskalos' Ableben verschoben und entwickelt haben, zu entwirren, wäre ich Dir sehr dankbar.

 

Diese exorbitanten finanziellen Seminarkosten, hatten mich schon anfangs gestört, nahm es aber hin um damit auch weiterhin in den Genuß von D.s Vorträgen zu kommen, um damit zu arbeiten. Deine Schreiben hatte ich erst später entdeckt und so konnte ich sie nicht kommentieren. Allerdings nahm ich später hierzu Stellung bei P. und anderen, namentlich: B. und S. S.-S.. Aber ich glaube nicht, daß sie mich und meine Beweggründe verstanden haben. Sie schweigen - sich mir gegenüber aus wahrscheinlich "vollkommener Göttlicher Liebe" aus. Nun - damit kann ich leben! Das einzige was ich mich frage ist folgendes: Was würde D. wenn er sich materialisieren würde, zu diesem von P. eingeführten System sagen? Würde er wie einst Jesus antworten: Gebt dem Kaiser was des Kaisers ist...?

 

Abschließend noch einmal: bis heute verstehe ich nicht, wie man Göttliches Wissen zu einer Handelsware machen kann. Es ergibt sich für mich keinen Sinn! Erinnerst Du Dich an den Vortrag, den D. mit den Worten begann: My beloved ones, my spiritual children... (Karl F. H. saß an seiner Seite und übersetzte: meine Lieben und D. korrigierte ihn sofort: Meine Geliebten).

 

Und so möchte ich diese Mail als "spirituelles Kind" meiner Jetztzeitpersönlichkeit beenden, wohlwissend um meine wahre Identität und meine göttlichen Abstammung. Was mir bleibt, ist der Lehrer in mir - mein Schutzengel.
(Mail von gestern)

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