Ming

Ein kaiserlicher Zensor der im 17. Jahrhundert zerfallenden Ming-Dynastie schrieb in seinem eher unfreiwilligen Altersruhestand mehr und mehr taoistisch gefärbte Betrachtungen. Zwei Sätze von ihm seien hier als Gedankenanreger wiedergegeben:

 

"Die Bedeutung der guten Gaben von Himmel und Erde beruht nicht darauf, dass sie für menschliche Zwecke brauchbar gemacht werden können."

 

"Was nicht so viel innere Größe besitzt, dass von außen gar nichts mehr hinzugefügt werden kann, das verdient nicht, überhaupt groß genannt zu werden."

 

Der zweite Satz scheint von Hundertprozentigkeiten zu sprechen, löst sie aber hintenrum oder vornerum ganz schön auf. Das gefällt mir.

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