Glossar III

95%-Regel (wichtig für Dirk):

Kennzeichnet den Entwicklungsstand der Menschheit in dieser Welt (ähnlich einer Schulklasse) und macht Entwicklung erst dadurch möglich, dass Konsequenzen unheilsamen Denkens, Fühlens und Handelns zu 95% abgemildert und umgekehrt die Bemühungen heilsamen Denkens, Fühlens und Handelns 19fach verstärkt werden. Ohne diesen Gnadenaspekt hätten wir uns, wenn wir zu 100 Prozent die Konsequenzen unseres Handelns tragen sollten, wohl schon nach fünf Minuten ausgelöscht. Zeigt, dass noch einige Schulklassen vor uns liegen. (R.G.)

animalische Ebene:

"Das Tier in Dir"; Ebene der körperlichen Grundbedürfnisse, wie Essen, Schlafen, Wohnen, Fortpflanzung etc. Menschen, die schwerpunktmäßig dieser Ebene verhaftet sind, versuchen Genüsse/Lustempfinden in mannigfaltigster Weise zu maximieren bzw. Schmerz zu minimieren. (Jonas)

AP (wichtig für Dirk):

Zu jeder Zeit der Ausdruck des sich im Prozess der Bewusstwerdung befindlichen Selbstes in den Welten der Trennung. (R.F.)

Aspiranz(t):
Das Erkennen der Nicht-Identität des HS mit der AP in dem Maß, dass die Perspektive des HS praktisch jederzeit durch einen Willensakt eingenommen werden kann oder dauerhaft vorherrscht ( die zwei dafür notwendigen Vorgehensweisen: aktive Modifikation der AP und Annäherung an das HS durch zunehmendes Erkennen desselben) ; längere Erklärung: Betrachtung „Die zwei Erleuchtungen“ aus Kreisgedanken, S. 28 (R.G.)

Die Fähigkeit zwischen unserer Wesensnatur (HS) und unserem Ausdruck (AP) unterscheiden zu können. (R.G.)

Ausrichtung (wichtig für Dirk):

Die klare Entscheidung, im Gegensatz zum Karmaweg die eigene Entwicklung aktiv durch Weg-Arbeit anzugehen mit der logischen Konsequenz einer aktiven, dauerhaften, beständigen Annäherung an die ESG, da diese das denkbar förderlichste Umfeld für die Entwicklung des SELBST-Bewusstseins darstellt. (R.G.)

Census der Boni:

Wörtlich „die Zählung der Guten“, auch bekannt als „die Scheidung der Geister“; Aufstieg der innerhalb eines Zyklus spirituell gereiften Menschen auf eine höhere Entwicklungsebene
Am Ende eines (wahrscheinlich Jahrtausende) langen Zyklus ist es Menschen, die ein bestimmtes spirituelles Entwicklungsniveau erreicht haben, möglich, auf eine höhere Entwicklungsebene zu wechseln, beispielsweise von einer 95% Welt in eine 92 % Welt (siehe 95 % Regel). Dieses Ereignis soll angeblich in nicht allzu ferner Zeit passieren. (Jonas)

Demiurg:

siehe "Jaldabaoth" (Clemens)

drei Körper:

Grobstofflicher Körper, Emotionalkörper und Gedankenkörper mit denen wir in den Trennungswelten inkarniert sind (siehe auch "Schalenwelten"). Ziel der spirituellen Praxis ist unter anderem, auch die Emotional- und Gedankenkörper schrittweise unter die bewusste Kontrolle durch das Höhere Selbst zu bringen bzw. dieses aus der Identifikatión mit ihnen und dem grobstofflichen Körper (mit der Alltagspersönlichkeit) zu lösen. (Clemens)

drei Säulen:
Die drei Säulen eines spirituellen Lebens sind 1. guter Umgang mit sich selbst, 2. mit andere und mit 3. der Um-bzw. Mitwelt in den drei Bereichen Fühlen, Denken, Tun. Der sich bewusst spirituell entwickelnde Mensch ist (idealerweise in jedem Moment) um eine Verbesserung in den 3 Säulen und 3 Bereichen bemüht. (K)

Einrichtung (wichtig für Dirk):

Im Gegensatz zur Ausrichtung, bei der wir fragen, erkennen und umsetzen, geben wir uns bei der Einrichtung der Illusion hin, gefunden zu haben, was dazu führt, dass wir erhalten wollen und in unserer Entwicklung stagnieren (zumindest für eine bestimmte Zeit). (R.G.)

ESG (wichtig für Dirk):

Die EINE spirituelle Gemeinschaft. Die spirituell verwirklichteren Menschen aller Religionen oder dessen, was über die Religionen hinausgeht. Sie reichen sich im Verborgenen in gegenseitiger Kenntnis und in Widerspruchsfreiheit untereinander die Hände und wirken am Wachstumswerk der Menschheit mit, ohne eine erkennbare oder fassbare Organisation zu bilden. Geistige Heimat aller entwickelteren Schüler und Meister aller Zeiten und Orte. (Clemens)

Gnosis:

Erkenntnis. Als spirituelle Bewegung der Antike und Spätantike vergleichbar mit allen "spirituellen" Trends - wie etwa der Esoterik-Bewegung der 80er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts oder der Spiritismus-Bewegung des Endes des neunzehnten Jahrhunderts. Durch die Nicht-Zentralität dieser Bewegungen vermischten sich alle möglichen Grade von wahrer Spiritualität bis hin zur Schalertanerie und Beutelschneiderei. Man kann annehmen, dass die ESG (siehe dort) zu allen Zeiten in und an diesen Bewegungen (mit)wirkte, aber keinesfalls identisch mit ihnen war/ist. (Clemens)

grobstofflich:

der grobstofflichen = materiellen Ebene zugehörig, beispielsweise unser grobstofflicher, materieller Körper.

Es gibt noch weitere, höherschwingende Ebenen in den Welten der Trennung (=Gottes Schöpfung), die wir davon unterscheiden, wie die psychische Ebene und die noetische Ebene. Auf uns als Menschen bezogen hätten wir hier einen Anteil durch unseren psychischen Körper (Empfindungskörper) und unseren noetischen Körper (Gedankenkörper).
Manchmal werden diese zwei Bereiche auch zusammengezogen bzw. gemeinsam betrachtet, man spricht dann vom psychonoetischen Körper. In einer noch gröberen Vereinfachung spricht man diesbezüglich auch von der "Seele" des Menschen. (Jonas)

groken:
spontanes umfassendes Begreifen (Simon)

HS (wichtig für Dirk):

Mit Gott verbundene, zu Gott strebende gotteserkenntnis-, gotteserfahrungs- und gottesbewusstseinfähige Natur des Menschen. (R.F.)

Unsere erzengelwesenhafte Natur mit der Lernaufgabe, individuell Bewusstsein zu entwickeln. Zwingende Voraussetzung dafür ist die „Trennung“ von Gott und die Freiheit wählen zu können. Das HS „erhält“ durch den Abstieg in die Trennungswelten seine drei Körper und muss lernen, seiner göttlichen Natur mit diesem Vehikel Ausdruck zu verleihen. Aufgrund seiner völligen Unerfahrenheit verwechselt es allerdings meist den Ausdruck mit seiner Natur. Hier gilt es zum Einen unterscheiden zu lernen zwischen Wesensnatur und Ausdruck und zum Anderen den Ausdruck immer mehr an die Wesensnatur anzugleichen. (R.G.)

Hunderprozentigkeitswahn:

Eines der schwerwiegenden Hindernisse in der spirituellen Entwicklung, weil es die Weg-Arbeit in ihrem Sinn - also werden im Werden - nicht kennt oder missversteht... ablehnt, leugnet. (R.F.)

Hyliker-Psychiker-Pneumatiker:

Hyliker-Psychiker-Pneumatiker: Korrespondiert mit den Begriffen Tote-Schläfer-Erwachte (siehe dort). Direkt übersetzt etwa: Materialist, Emotionsmensch (religiöser Typ), Geistesmensch (spiritueller Typ). (Clemens)

Individuation:
Prozess der zunehmenden Ausbildung eines Ich-Bewusstseins eines Menschens/ der Menschheit bzw. eines im Ich-Bewusstseins-Ausbildungsprozess befindlichen geistigen Wesens. (K)
lateinisch individuare, ‚sich unteilbar/untrennbar machen, Bewusstwerdung des Selbstes. (Simon)

Innenschau:
Das eigene Fühlen, Denken, Sagen, Tun möglichst aus der Perspektive eines unbeteiligten Betrachters analysieren. Längere Zeit (am besten allabendlich, idealerweise dann in jedem Moment) praktiziert, bewirkt diese Übung eine bewusste positive Veränderung der AP in Richtung HS. Fragen: Was habe ich gefühlt, was ich nicht hätte fühlen sollen? Was habe ich nicht gefühlt, was ich hätte fühlen sollen? Usw. (K)

Introspektion:
Siehe "Innenschau"

Jaldabaoth und Sabaoth:

Jaldabaoth und Sabaoth: Jaldabaoth ist die Personifikation der in der Regel negativ bewerteten Kräfte der Trennungswelten, das Höhere Selbst zur egoistischen Identifikation mit seiner Alltagspersönlichkeit in en Trennungswelten zu verführen. In manchen gnostischen Systemen wird J. als untergeordneter, böser Schöpfergott der Trennungswelten (Demiurg) begriffen.
Sabaoth stellt den (am Ende der Zeiten) erlösten J. dar. Man könnte diese gedachte Erlösung als die neben der Individuation zweite Aufgabe/Mission der Menschen in den Trennungswelten begreifen. (Clemens)

Karma (wichtig für Dirk):
Karma = Resul-Tat. Aus einem bestimmten Tun resultierendes Ergebnis, dass sich auf allen drei Ebenen der Trennungswelten auf den Tuenden bezieht und der Außenwirkung der Tat auf den drei Ebenen in einem bestimmten Verhältnis entspricht.

Meister (wichtig für Dirk):
Ein im Bezug auf die drei Säulen des spirituellen Lebens relativ weit entwickelter Mensch. Meister gibt es in verschiedenen Entwicklungs- bzw. Verwirklichungsgraden. Meister haben Lehrer-, Vorbild- und Impulsgeberfunktionen für Schüler (die ebenfalls in verschiedenen Entwicklungsgraden vorkommen) und sind gleichzeitig selbst Schüler von höher entwickelten Meistern (bzw. und /oder geistigen Wesenheiten).
Meister, insbesondere hohe Meister, treten selbst selten an die Öffentlichkeit und sind für niedrigere Schülergrade nie dauerhaft zugegen.
Die Unterscheidung eines Meisters von einem Scharlatan/ Simulator fällt einem Schüler ums so leichter, je weiter er in seiner eigenen spirituellen Entwicklung fortgeschritten ist. Da es absolut voll entwickelte Meister in Reinform wahrscheinlich kaum gibt, sollten Schüler immer Aussagen und Ratschläge von Meistern kritisch prüfen. Dies ist für Schüler vor allem wichtig, um selbst nicht in eine unkritische Abhängigkeit von einem Meister zu geraten, die dazu führen könnte, dass notwendige Entwicklungsschritte nicht mehr in völliger Freiheit und Eigenverantwortung getan werden und die eigene Urteilsfähigkeit nicht weiter in gesundem Maße ausgebildet wird. (K)

psychonoetisch:

siehe grobstofflich (Jonas)

Schau(en) (wichtig für Dirk):

Eine aus der Perspektive des Höheren Selbstes nicht verstandesgemäße unmittelbare, umfassende, erschöpfende Einsicht in ein Phänomen oder einen Teil desselben. Auch: "groken". (R.F.)

Schalenwelten (Schalenhimmel und -hölle):

Die emotional-gedankliche, psychonoetische (siehe dort), individuelle Welt, in der jeder einzelne Mensch lebt. Diese innere Welt überschneidet sich im Gegensatz zur grobstofflichen Welt nicht notwendigerweise/zwingend mit denen anderer Menschen. Diese inneren Welten können objektiver von außen betrachtet himmlisch oder höllisch erscheinen. Für das Individuum, das diese Schalenwelt erschaffen hat, muss das nicht unbedingt so sein.
Die Schalenwelten stellen darüber hinaus auch den Zustands(-Ort) der Menschen nach ihrem grobstofflichen Tod dar, bevor sie erneut inkarnieren. (Clemens)

Selbstanalyse:

Versuch einer objektiven, nicht urteilenden Überprüfung der eigenen Taten, Worte, Gefühle und Gedanken am Ende eines Tages mit dem Ziel, eine Verhaltensverbesserung nach etisch-spirituellen Maßstäben herbeizuführen.
Wichtige spirituelle Praxis eines Weg-Arbeiters, die ein zunehmendes Freiwerden von sich selbst (von der Egoperspektive) unterstützt. (Clemens)

Spinale Psychopraktik:

Spinale Psychopraktik: Wichtige Meditationsübung, die neben Konzentration und Visualisation auch die Auflösung/Bearbeitung von energetische Blockaden in allen drei Körpern unterstützen soll. Energetische Blockaden stellen dabei die physiologischen Ausdrucke (aller drei Körper!) von spirituellen Entwicklungsdefiziten/Entwicklungsungleichgewichten dar und schmälern das körperliche, emotionale und gedankliche Wohlbefinden.
Als heilungsunterstützende Methode auch von außen bei anderen Menschen anwendbar. (Clemens)

Spiritualität:
Bedeutet wörtlich "Geistigkeit". Der Begriff "Spiritualität" wird für ein weites Spektrum von "geistigen" Sichtweisen, Ansätzen und Phänomenen benutzt. Wir meinen damit die höchstmögliche "geistige" Sichtweise, den höchstmöglichen Blickwinkel auf die Trennungswelten allgemein und uns selbst im Besonderen in den grobstofflichen, psychischen und noetischen Ausprägungen. Dazu ist ein gewissen Maß an AP-Nichtidentifiziertheit und Verwirklichung der HS-Perspektive ZWINGEND notwendig - kann aber, wie mit "höchstMÖGLICHEM Blickwinkel" angedeutet, durch beständige Anwendung der Lehren ausgebaut werden. (Clemens)

Tote-Schläfer-Erwachte:

Schematische Darstellung dreier Menschentypen bezüglich ihres Zugangs zu spirituellen Wahrheiten. Die Zuordnungen stellen eine Momentaufnahme ohne dauerhafte Gültigkeit dar, da Veränderungen jederzeit eintreten können. Zudem gibt es keine Reinformen. Jedes Individuum trägt alle drei Aspekte in sich, wird aber durch den vorherrschenden Aspekt in seinem Selbstverständnis bzw. seinem Normalverhalten bestimmt. (Clemens)

Tugendpyramide:

Ein symbolisches Gebäude der spirituellen Entwicklung, das es aufzurichten gilt. Es gibt keinen bestimmten "Bauplan", aber man muss auf jeder Pyramidenebene genug Erfahrungen, Fähigkeiten,Tugenden erwerben (aufrichten), damit man erfolgreich die nächste(-en) Ebene(-en) ausbauen kann. Die Form zeigt, dass es, je höher man kommt, desto weniger Anforderungen gibt. Man muss seine Tugendpyramide nicht auf einer spirituellen Entwicklungsstufe komplett ausbauen, um auf die nächste Stufe versetzt zu werden. Allerdings werden die fehlenden Tugenden zu fehlenden "Basissteinen" der nächsten Pyramide und so fort. (R.F.)

Volontariat (Volontär):

Eine Vorstufe zur Aspiranz. Eine Stufe der spirituellen Ausrichtung und der Annäherung an die ESG, auf der sich der Suchende bewusst für die Weg-Arbeit entscheidet und seine Fähigkeiten in den Dienst der spirituellen Gemeinschaft stellt. (R.F.)

Kommentar schreiben

Kommentare: 16
  • #1

    Clemens (Donnerstag, 20 Dezember 2018 13:16)

    Hier der gegenwärtige Stand. Mit "wichtig für Dirk" ist gemeint, dass diese Begriffe kurz und knackig für den Abschluss des aktuellen Buches ("Evangelieninterpretationen") in Dirks Buchfabrik definiert werden müssten.

    Es spricht daneben nichts für weiter gefasste Definitionen dieser Begriffe für umfassendere Glossare, die wir an anderer Stelle nutzen werden.

  • #2

    Jonas (Montag, 31 Dezember 2018 10:21)

    grobstofflich: der grobstofflichen = materiellen Ebene zugehörig, beispielsweise unser grobstofflicher, materieller Körper.

    Es gibt noch weitere, höherschwingende Ebenen in den Welten der Trennung (=Gottes Schöpfung), die wir davon unterscheiden, wie die psychische Ebene und die noetische Ebene. Auf uns als Menschen bezogen hätten wir hier einen Anteil durch unseren psychischen Körper (Empfindungskörper) und unseren noetischen Körper (Gedankenkörper).

    Manchmal werden diese zwei Bereiche auch zusammengezogen bzw. gemeinsam betrachtet, man spricht dann vom psychonoetischen Körper. In einer noch gröberen Vereinfachung spricht man diesbezüglich auch von der "Seele" des Menschen.

    psychonoetisch: siehe grobstofflich

  • #3

    Jonas (Montag, 31 Dezember 2018 10:23)

    - Clemens: Bitte den Satz mit der "Seele" rausnehmen, wenn das inhaltlich nicht passt oder stimmig ist.

  • #4

    Clemens (Montag, 31 Dezember 2018 10:58)

    Mailte Dir eben. Kontakt funktioniert?

    Allgemeine Überlegung: "Seele" kann man so stehen lassen. Ist zwar ein recht schwammiger Begriff (für mich), wird aber wohl auch in diesem Sinne verwendet. Ich meine, WIR könnten ihn auch auf das HS INNERHALB der Trennungswelten anwenden. Scheint mir treffender. Etwas ferner wäre mir die Anwendung auf das HS AUßERHALB der Trennungswelten.

  • #5

    Clemens (Montag, 31 Dezember 2018 15:20)

    Tote-Schläfer-Erwachte: Schematische Darstellung dreier Menschentypen bezüglich ihres Zugangs zu spirituellen Wahrheiten. Die Zuordnungen stellen eine Momentaufnahme ohne dauerhafte Gültigkeit dar, da Veränderungen jederzeit eintreten können. Zudem gibt es keine Reinformen. Jedes Individuum trägt alle drei Aspekte in sich, wird aber durch den vorherrschenden Aspekt in seinem Selbstverständnis bzw. seinem Normalverhalten bestimmt.

  • #6

    Clemens (Montag, 31 Dezember 2018 15:32)

    Jaldabaoth und Sabaoth: Jaldabaoth ist die Personifikation der in der Regel negativ bewerteten Kräfte der Trennungswelten, das Höhere Selbst zur egoistischen Identifikation mit seiner Alltagspersönlichkeit in en Trennungswelten zu verführen. In manchen gnostischen Systemen wird J. als untergeordneter, böser Schöpfergott der Trennungswelten (Demiurg) begriffen.
    Sabaoth stellt den (am Ende der Zeiten) erlösten J. dar. Man könnte diese gedachte Erlösung als die neben der Individuation zweite Aufgabe/Mission der Menschen in den Trennungswelten begreifen.

  • #7

    Clemens (Montag, 31 Dezember 2018 15:42)

    Schalenwelten (Schalenhimmel und -hölle):
    Die emotional-gedankliche, psychonoetische (siehe dort), individuelle Welt, in der jeder einzelne Mensch lebt. Diese innere Welt überschneidet sich im Gegensatz zur grobstofflichen Welt nicht notwendigerweise/zwingend mit denen anderer Menschen. Diese inneren Welten können objektiver von außen betrachtet himmlisch oder höllisch erscheinen. Für das Individuum, das diese Schalenwelt erschaffen hat, muss das nicht unbedingt so sein.
    Die Schalenwelten stellen darüber hinaus auch den Zustands(-Ort) der Menschen nach ihrem grobstofflichen Tod dar, bevor sie erneut inkarnieren.

  • #8

    Clemens (Montag, 31 Dezember 2018 15:46)

    Selbstanalyse:
    Versuch einer objektiven, nicht urteilenden Überprüfung der eigenen Taten, Worte, Gefühle und Gedanken am Ende eines Tages mit dem Ziel, eine Verhaltensverbesserung nach etisch-spirituellen Maßstäben herbeizuführen.
    Wichtige spirituelle Praxis eines Weg-Arbeiters, die ein zunehmendes Freiwerden von sich selbst (von der Egoperspektive) unterstützt.

  • #9

    Clemens (Montag, 31 Dezember 2018 15:53)

    Hyliker-Psychiker-Pneumatiker: Korrespondiert mit den Begriffen Tote-Schläfer-Erwachte (siehe dort). Direkt übersetzt etwa: Materialist, Emotionsmensch (religiöser Typ), Geistesmensch (spiritueller Typ).

  • #10

    Clemens (Montag, 31 Dezember 2018 15:59)

    Demiurg: siehe "Jaldabaoth"

  • #11

    Clemens (Montag, 31 Dezember 2018 16:07)

    drei Körper: Grobstofflicher Körper, Emotionalkörper und Gedankenkörper mit denen wir in den Trennungswelten inkarniert sind (siehe auch "Schalenwelten"). Ziel der spirituellen Praxis ist unter anderem, auch die Emotional- und Gedankenkörper schrittweise unter die bewusste Kontrolle durch das Höhere Selbst zu bringen bzw. dieses aus der Identifikatión mit ihnen und dem grobstofflichen Körper (mit der Alltagspersönlichkeit) zu lösen.

  • #12

    Clemens (Montag, 31 Dezember 2018 16:17)

    Gnosis: Erkenntnis. Als spirituelle Bewegung der Antike und Spätantike vergleichbar mit allen "spirituellen" Trends - wie etwa der Esoterik-Bewegung der 80er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts oder der Spiritismus-Bewegung des Endes des neunzehnten Jahrhunderts. Durch die Nicht-Zentralität dieser Bewegungen vermischten sich alle möglichen Grade von wahrer Spiritualität bis hin zur Schalertanerie und Beutelschneiderei. Man kann annehmen, dass die ESG (siehe dort) zu allen Zeiten in und an diesen Bewegungen (mit)wirkte, aber keinesfalls identisch mit ihnen war/ist.

  • #13

    So, jetzt die Harten nochmal ran! (Montag, 31 Dezember 2018 16:28)

    Spinale Psychopraktik:
    Tugendpyramide:
    Volontariat (Volontär):

    ...dann haben wir's! Endspurt zum Jahresende!

  • #14

    Clemens (Dienstag, 01 Januar 2019 11:04)

    Spinale Psychopraktik: Wichtige Meditationsübung, die neben Konzentration und Visualisation auch die Auflösung/Bearbeitung von energetische Blockaden in allen drei Körpern unterstützen soll. Energetische Blockaden stellen dabei die physiologischen Ausdrucke von spirituellen Entwicklungsdefiziten/Entwicklungsungleichgewichten dar und schmälern das körperliche, emotionale und gedankliche Wohlbefinden.
    Als heilungsunterstützende Methode auch von außen bei anderen Menschen anwendbar.

  • #15

    Clemens (Dienstag, 01 Januar 2019 12:12)

    die physiologischen Ausdrucke (aller drei Körper!)

  • #16

    R.F. (Dienstag, 01 Januar 2019 14:51)

    Tugendpyramide:

    Ein symbolisches Gebäude der spirituellen Entwicklung, das es aufzurichten gilt. Es gibt keinen bestimmten "Bauplan", aber man muss auf jeder Pyramidenebene genug Erfahrungen, Fähigkeiten,Tugenden erwerben (aufrichten), damit man erfolgreich die nächste(-en) Ebene(-en) ausbauen kann. Die Form zeigt, dass es je höher man kommt, desto weniger Anforderungen gibt. Man muss seine Tugendpyramide nicht auf einer spirituellen Entwicklungsstufe komplett ausbauen, um auf die nächste Stufe versetzt zu werden. Allerdings werden die fehlenden Tugenden zu fehlenden "Basissteinen" der nächsten Pyramide und so fort.

    Volontariat (Volontär):

    Eine Vorstufe zur Aspiranz. Eine Stufe der spirituellen Ausrichtung und der Annäherung an die ESG, auf der sich der Suchende bewusst für die Weg-Arbeit entscheidet und seine Fähigkeiten in den Dienst der spirituellen Gemeinschaft stellt.