War dies der Satz aus dem Liji...

...Frau Gabriel?

 

"Der Zustand, da Hoffnung und Zorn, Trauer und Freude sich noch nicht regen, heißt die Mitte. Der Zustand, da sie sich äußern, aber in allem den rechten Rhythmus treffen, heißt Harmonie. Die Mitte ist die große Wurzel aller Wesen auf Erden, die Harmonie ist der zum Ziel führende Weg auf Erden."

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Kommentare: 7
  • #1

    C. (Dienstag, 27 November 2018 12:25)

    Der ist auch fein:

    "Der Meister sprach: Warum der Weg nicht begangen wird, das weiß ich: Die Klugen gehen (mit ihren Meinungen) darüber hinaus, und die Törichten erreichen ihn nicht. Warum der Weg nicht erkannt wird, das weiß ich: Die Tüchtigen gehen (in ihren Handlungen) darüber hinaus, und die Untüchtigen erreichen ihn nicht. Unter den Menschen gibt es keinen, der nicht ißt und trinkt, aber selten sind die, die den Geschmack unterscheiden können."

  • #2

    R.G. (Dienstag, 27 November 2018 14:15)

    Ja, das ist der Satz, der es mir angetan hat.
    Dass du ihn trotz der dürftigen Ausführungen gefunden hast...^^

  • #3

    Clemens (Dienstag, 27 November 2018 16:32)

    Interessant bei meinem Zitat ist das Überkreuzmodell:

    Gehen/Klugheit(Meinung) - Erkennen/Tüchtigsein(Handlung)

    Als erster Impuls würde von uns doch dem Gehen die Tüchtigkeit/Handlung zugeordnet - und dem Erkennen die Klugheit/Meinung, oder?

  • #4

    Clemens (Dienstag, 27 November 2018 16:38)

    Also noch etwas präziser:

    Unserem rechten Gehen als Tun steht unsere nicht ausreichende oder zu weit gehende Klugheit im Weg.

    Unserem rechten Erkennen steht unser ungenügendes oder zu weit gehendes Tun im Weg.

  • #5

    R.G. (Dienstag, 27 November 2018 17:25)

    Rechtes Maß.
    Rechter Rhythmus.

  • #6

    Ruth Finder (Mittwoch, 28 November 2018 11:30)

    Einerlei

    "Selten ist ein Mann der Mitte anzutreffen: Entweder erreicht man sie nicht, weil er ein Narr oder uneifrig ist, oder man schießt mit seinem Verstand oder seiner Betriebsamkeit darüber hinaus.

    Der Selbstunterforderte hört nicht zu. Und wenn er zuhört, hört er nicht wirklich hin. Und wenn er mal hinhört, glaubt er nicht, was er hört. Und wenn er glaubt, was er hört, folgt er nicht den Anweisungen. Und wenn er die Anweisungen beherzt, tut er das nicht auf rechte Weise", mit diesen Worten wandte sich Rabbi von Schargorod an seine Schüler.

    "Welche Weise ist denn die des Klugen und des Tüchtigen?", kam die Frage.

    "Dasselbe!", war des Rabbi Jakov kurze Antwort. Und er fügte hinzu: "Beide halten sich stark an der äußeren Erscheinung fest."

  • #7

    Simon (Mittwoch, 28 November 2018 15:33)

    Die Mitte scheint mir sehr beweglich und vergleichbar mit dem Jetzt.

    Gemeinschaft = (Mitte)ilungsdrang ^^