Zitate IV

Gewöhnlich leben wir mit einem auf das Minimum reduzierten Teil unseres Wesens, die meisten unserer Fähigkeiten wachen gar nicht auf, weil sie sich in dem Bewusstsein zur Ruhe begeben, dass die Gewohnheit schon weiß, was sie zu tun hat, und ihrer nicht bedarf.
(Marcel Proust, "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit")

Wenn du die Berührung mit der inneren Stille verlierst, verlierst du den Kontakt mit dir selbst.
Wenn du den Kontakt mit dir selbst verlierst, verlierst du dich in der Welt.
(Eckhard Tolle)

Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.
(Marc Aurel)

Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.
(Friedrich Nietzsche)

Die Beobachtungen im Rahmen von Selbsterfahrungstherapien machen deutlich, dass jeder psychotherapeutische Ansatz, der sich auf verbalen Austausch beschränkt, von begrenztem Wert ist und nicht wirklich zum Kern der Probleme vordringen kann.
(Stanislav Grof, Psychiater, in: "Geburt, Tod und Transzendenz")

Nur dann kann man dich einen Zen-Schüler nennen, wenn du klar siehst, bevor Zeichen sichtbar werden, bevor das Denken einsetzt und die Ideen sprießen.
(Foyan)

Der Körper ist der Strand vom Meer des Seins.
(Sufi-Weisheit)

Wie erringen wir wahres Gewahrsein? Indem wir dem Wissen entsagen.
(Rumi)

Wir haben erfahren, dass der Mensch seinen Intellekt bis zu erstaunlichen Leistungen kultivieren kann - ohne dadurch der eigenen Seele Herr zu werden.
(Hermann Hesse)

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