Zitat aus dem Buch des Tages

Marc Bielefeld zitiert in seinem Meer/weniger-Buch einen schwedischen Autor namens Harry Martinson, der ein Aquivalent zum Wort "Stress" formuliert: "Von der Leere umzäunte Hast."

 

Da kann man unter Stress mal drüber nachdenken. Und so eigentlich auch.

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Kommentare: 2
  • #1

    K (Samstag, 06 Oktober 2018 07:40)

    Je mehr der einzelne Mensch nach einem im ursprünglichen Sinne sinnhaften Leben strebt (nach Ausrichtung, einem guten Umgang mit sich, den anderen und der Umwelt), desto weniger wird er Leere in seinem Dasein empfinden und desto weniger wird er Zustände der inneren Hast kennen, auch wenn er äußerlich vielleicht in Eile ist. "Stress" spielt dann zunehmend weniger eine Rolle.

  • #2

    Jonas (Montag, 08 Oktober 2018 09:53)

    Wenn man den von Martinson verwendeten Begriff der Leere andersherum als Stille, Tiefe, Urgrund, als unser HS auffasst, dann wäre der Stress eigentlich kein Stress mehr, wie K. richtig ausführt. Man wäre tief in sich selbst verankert auf HS-Ebene unterwegs und dadurch von seiner (AP-)Hast distanziert. Wir hätten sie dann "umzäunt". Der Stress könnte uns dann nichts mehr anhaben (100% ig formuliert).
    Wie immer gibt es viele Zwischenstufen und Steigerungsmöglichkeiten, sonst hätten wir als Weg-Arbeiter ja nichts mehr zu tun^^.