Weibliche Brüder

In der Pistis Sophia wird von Jüngern und Jüngerinnen gesprochen. Einmal bittet Jesus Maria Magdalena darum, auch ihren männlichen Brüdern einmal die Möglichkeit zu lassen, Fragen zu stellen.

 

(Ruth Gabriel)

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Simon (Donnerstag, 27 September 2018 09:30)

    Weibliche Brüder - ein Oxymoron

    Brüder im Sinne von Vertraute, Gefährten, Getreue...
    Inhaltlich könnte man das wohl diskutieren, würde aber am Sinn dieser Aussage komplett vorbeigehen.

    Eigenartig, dass man den Sinn von Inhalt verlieren kann, wenn man sich zu sehr auf den Inhalt fokussiert.

    Worte sind/sollten eher als Richtung verstanden sein, weniger als starre Definition!
    Und wohl auch so benutzt werden, dann ist der Zwang des "Rechthabens" auch nicht mehr so dringlich.
    Soll aber auch nicht heißen, dass wir einfach so drauf los labern können :)

    "Die Zeit"/1980:
    "Die „Frau“ ist nämlich keineswegs in erster Linie Gattungsbezeichnung, Geschlechtswort, sondern eine besonders ehrerbietige Anrede. Als „frouwe“ redete der mittelalterliche Mann von Welt die hochgestellte Dame an (und des Fürsten Tochter als „frowelîn“, „Fräulein“). Das mittelhochdeutsche „Frau“ bedeutete soviel wie „Gebieterin“ und war die genaue Entsprechung zu „Herr“ (der seinerseits soviel wie „Hoher“, „Hehrer“, bedeutet), so wie neben dem niederen Geschlechtswort „man“ das „wîp“, das „Weib“ stand. Das „Weib“ seinerseits kam von „weben“ und bedeutete vermutlich entweder „die Verhüllte“ oder „die (oder das) Geschäftige“.
    „Mann“, hatte ursprünglich die weite Bedeutung „Mensch“."

  • #2

    Ruth Finder (Donnerstag, 27 September 2018 09:31)

    "Die Zeit"/1980

    Jetzt weiß ich, warum es heißt, dass jemand "in der Zeit stecken geblieben" ist. ;-)