Buddhistische Weisheit III

Derjenige, der die Zufriedenheit kennt, ist wahrhaft reich, auch ohne materielle Besitztümer.
(Nagarjuna)

Wenn ein Grund vorhanden ist, kann Zorn angebracht sein, und man kann ihn besänftigen, aber wer könnte einen Menschen beruhigen, der ohne Grund zornig ist?
(Sakya Pandita)

Hoffnung und Furcht können nicht die Jahreszeit ändern.
(Chögyam Trungpa)

Gerade wenn du Ruhe magst und das tägliche Gehetze verabscheust, solltest du mit aller Kraft üben. Denn wenn die Kraft, die du in der Stille erreicht hast, frontal auf die tägliche Hektik trifft, wird die Wirkung, die du erreicht hast, viel stärker sein.
(Ta-Hui)

Euer wahres Wesen ist euch niemals verloren gegangen, selbst nicht in den Augenblicken der Täuschung, noch wird es im Augenblick der Erleuchtung gewonnen.
(Huang-Po)

Das eine ist in allem, und alles ist eins. Wenn du nur das verstehst, machst du dir keine Sorgen mehr darüber, dass du nicht vollkommen bist.
(Seng-Ts'an)

Wenn du liebst, verbrenne dich ganz, wie in einem Freudenfeuer, keine Spur soll von dir bleiben.
(Shunryu Suzuki)

Der Erwachsene ist ein Mensch, der die Anmut, die Frische, die Unschuld des Kindes verloren hat, der keiner reinen Freude mehr fähig ist, der alles kompliziert, der in alles Leiden hineinbringt, der sich fürchtet, glücklich zu sein, und der darüber hinaus gleich wieder einschläft, wenn es einmal besser geht. Der Weise ist ein glückliches Kind.
(Arnaud Desjardins)

Die notwendige Voraussetzung für Frieden und ein freudvolles Dasein besteht in der Erkenntnis, dass Frieden und Freude erhältlich sind.
(Thich Nhat Hanh)

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Kommentare: 1
  • #1

    Ruth Gabriel (Donnerstag, 30 August 2018 07:15)

    Euer wahres Wesen ist euch niemals verloren gegangen, selbst nicht in den Augenblicken der Täuschung, noch wird es im Augenblick der Erleuchtung gewonnen.
    (Huang-Po)
    Also können wir uns abregen und tun, was getan werden muss. Nach Jack Kornfield "nach der Erleuchtung Kartoffeln schälen und Wäsche waschen". Und vorher auch.