Überlegung

Wir sagen, die AP sträube sich gegen Veränderung. Andererseits sind es ja einzelne Elementale, die verändert werden - die Elementalsumme nur unter dem Strich. Reicht das aus? Oder zeigt sich hier eine Zusammenarbeit der Elementale? Eigentlich sollten doch alle ("negativen") Elementale einander potentiell Feind sein, denn sie konkurieren ja untereinander um Vitalisierung. Worin liegt der (mögliche) Grund dafür, dass die Elementalsumme gegen die Veränderung eines Elementals rebelliert? Allen anderen Elementalen kann es doch egal sein, wenn ein Elemental verändert wird.

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Kommentare: 9
  • #1

    Clemens (Montag, 14 Mai 2018 15:54)

    Meine Aussagen sind übrigens NICHT autoritativ. Sie dürfen in Frage gestellt, ergänzt und richtiggestellt werden. Es gibt möglicherweise bewusste Auslassungen, die etwas hervorlocken sollen. Auch blinde Flecken und Scheuklappen sind denkbar. Die sollten umso mehr etwas hervorlocken. Vielleicht doch noch ein paar Begleitüberlegungen? Sonst muss TvB wieder ran...

  • #2

    Ruth Gabriel (Montag, 14 Mai 2018 16:09)

    Vielleicht konkurrieren die negativen Elementale nicht untereinander um Vitalität, sondern verstärken sie untereinander. Dann wäre es auch nachvollziehbar, warum die AP als Summe aller Elementale sich gegen Veränderung sträubt. Die Summe verändert sich und dadurch verändert sich auch die Schwingung (laut Daskalos) der AP und wir "ziehen" dann ein wenig mehr das Positive an als das Negative.

  • #3

    Ruth Gabriel (Montag, 14 Mai 2018 16:10)

    Ergänzung:
    Und vitalisieren dann mehr das Positive, was dem Negativen dann nicht so schmeckt.

  • #4

    Ruth Finder (Montag, 14 Mai 2018 16:29)

    Genau! Dadurch, dass in den Welten der Trennung alles miteinander in Wechselwirkung steht, bewirkt die qualitative und quantitative Veränderung eines Elementals auch mehr oder weniger die Verränderung(en) anderer Elementale. Und das "wollen" die nicht.

  • #5

    Maria (Montag, 14 Mai 2018 19:08)

    Mir ging dazu Folgendes durch den Kopf:
    Auch wenn die AP auf einer bestimmten Ebene etwas sehr Starres ist (erlebbar, wenn man sie modifizieren möchte), erlebt sie sich selbst häufig als prekär, d.h. hat Angst vor Veränderung. Vielleicht dringt hier auch der Impuls des (auf eine bestimmte Art und Weise) weit entfernten HS durch, der als diffuse dunkle Angst vor Auflösung oder Nicht-Realität wirkt, dem die AP durch ihr Beharren und Sträuben entgegenwirken will.

    Gleichzeitig ist aber ist es mit der Festigkeit der AP doch nicht so weit her, was man daran merkt, da sie gleichzeitig auch trotz ihrer erlebbaren Festigkeit „herumeiert“, um sich nicht wirklich bewegen zu müssen, und so bleiben zu können, wie sie sich erlebt (Erleben und Sein können hier m.E. weit auseinandergehen).

    Unheilsame Elementale gehen miteinander einher, d.h. sie sind untereinander Türöffner für Elementale ähnlicher Qualität. Das könnte man sich als Vetternwirtschaft vorstellen. Einem friedlichen Menschen jagt die Gesellschaft von Mördern, Vergewaltigern und Erpressern vermutlich mehr Angst ein als einem gewaltätigen Menschen, Drogendealer o.ä. Man fühlt sich auf eine bestimmte Art in einem ähnlichen Niveau einfach wohler, im negativen wie im positiven. Ein unreuiger Sünder wird sich unter anderen Sündern wohler fühlen, weil dann der Kontrast zu seinen falschen Taten im Vergleich mit den anderen nicht so groß ist, wie wenn er z.B. in ESG-Kreisen verkehren würde.
    Man könnte sich unheilsame Elementale untereinander auch wie Tiere vorstellen, z.B. Wölfe oder Hyänen – ein Hinweis auf die animalische Ebene. Sie leben im Rudel, sind dadurch stärker, jagen zusammen und können größere Flächen (AP-Gelände) bejagen, gehen sich aber im Bedarfsfall auch gegenseitig an die Gurgel, um die besten Happen zu bekommen.

    Die AP stellt ein gutes Beispiel für Nicht-Linearität dar: Etwas Starres, dass jederzeit zerbröseln kann, und etwas Fragiles, dass so beständig wirkt.

  • #6

    Ruth Finder (Dienstag, 15 Mai 2018 10:24)

    Maria: "...Vielleicht dringt hier auch der Impuls des (auf eine bestimmte Art und Weise) weit entfernten HS durch, der als diffuse dunkle Angst vor Auflösung oder Nicht-Realität wirkt, dem die AP durch ihr Beharren und Sträuben entgegenwirken will."

    Ja, die Botschaft "Ich muss weniger werden, damit ich mehr werde" ist für das Ego wegen des Nichwissens und nicht Verstehens ein unlösbarer - oder auch höchst unwillkommener, denn es ist manchmal schlau genug, das zu begreifen - Widerspruch. Es identifiziert sich so sehr mit seinem "Hab und Gut" - mit seinem Ge-HAB-e und GUT-sein (für Fortgeschrittene) - auf allen Ebenen des Daseins, dass es jeden Versuch der Veränderung als einen Angriff auf sich selbst und sein Eigentum wertet und sich dagegen vehement sträubt.

  • #7

    Clemens (Dienstag, 15 Mai 2018 19:17)

    Ich habe hier teils ein wenig auf's Glatteis gelockt und mich diese Dinge gleichzeitig auch tatsächlich gefragt - und mich auch selbst auf's Glatteis gelockt. Beispielsweise überlegte ich mir, ob es innerhalb der AP zwei unterschiedliche Instanzen geben kann. Den guten Teil und den schlechten z.B.

    Das schien mir aber irgendwie kompliziert, da dann eine Zwischenstufe zwischen Elementalsumme und AP eingeführt würde: die beiden "Hälften". Also ob es ein Engelchen und ein Teufelchen innerhalb der AP gäbe.

    Es scheint mir so zu sein: Die AP ist eins und besteht aus vielen Elementalen. Die AP wird im Alltag in Zeiten von Spitzenaktivität auf AP-Ebene gewöhnlich von einem Elemental dominiert. Oder maximal von einigen eng verwandten Elementalen. Dieses Elemental (oder dieses Grüppchen) wird dann durch ihre "Herrschaft" über die AP vitalisiert. Die anderen Elementale spielen dann schlicht keine Rolle.

    Würde ich zum Beispiel von einem Eifersuchtselemental beherrscht, und ich würde dann versuchen, dieses Elemental zu bekämpfen (ihm Vitalisierung verweigern), so würde sich die ganze AP mitsträuben, weil sie dann aktuell quasi nur eifersüchtig IST! Man ist eben nicht gleichzeitig eifersüchtig, religiös tolerant (um ein positives Elemental zu nennen), faul und verfressen. Die AP ist wie ein Eisberg. Der größte Teil ist an der Oberfläche nicht zu sehen. Und was zu sehen ist, das wechselt beständig und auch je nach Größe der jeweiligen Elementale. Bei einer AP, die zu 50 Prozent aus Eifersucht bestünde, würde auch mit einer entsprechenden Wahrscheinlichkeit Eifersucht an der Oberfläche sichtbar sein.

    Ein Kampf zwischen guten Elementalen und schlechten Elementalen kann so praktisch nicht stattfinden, solange das HS in der Identifikation mit der AP verharrt. Hier läuft die Auseinandersetzung auf der Karmaebene ab. Das HS kann also unabhängig von der Gut-Schlecht-Zusammensetzung praktisch in der AP gefangen/VERfangen sein.

    Ein (gedachtes) vollendetes HS ist andererseits gegenüber der AP völlig frei, kann die AP völlig frei gestalten. Es ist natürlich ein Widerspruch in sich selbst, aber man könnte sagen, es wäre unabhängig von der Elementalzusammensetzung bezüglich gut und böse frei. Aber klar, da wären dann keine bösen Elementale.

    Naja, und völlige Freiheit bedeutet natürlich nicht Beliebigkeit. Trotz der Freiheit gegenüber der Elementalsumme kann ein vollendetes HS seine Individualität, seinen spezifischen Charakter, ausdrücken - was ja wieder in der Elementalsumme in den Trennungswelten erkennbar/sichtbar wäre. Und Schauspielfähigkeit (Beispiel Löwenfell) wäre diesem HS sicher in Perfektion gegeben.

  • #8

    TvB (Mittwoch, 16 Mai 2018 06:18)

    Das wollte ich auch sagen.

  • #9

    Clemens (Mittwoch, 16 Mai 2018 08:34)

    Ja, nee, is klar. ^^