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Die Kirche und die "verschwundenen" Frauen.

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Kommentare: 2
  • #1

    Jonas (Mittwoch, 25 April 2018 07:40)

    Die "verschwundenen" Frauen, vor allem die Verleugnung der "Gefährtin" Jesu, Maria Magdalena (Ev.Phil.Spr.55), die man als inkarnierten Ausdruck der göttlichen Mutter (hl.Geist) sehen kann, haben in der katholischen Kirche eine große Lücke hinterlassen, die gefüllt werden musste. Alles was verdrängt wird und "wahr" ist, sucht sich einen Weg, um sich wieder ausdrücken zu können. Bei den Katholiken war (und ist) dieses Ventil der Marienkult. Oder die Gläubigen, die diesen Mangel wahrnehmen, kehren der Religion den Rücken zu und gehen zu anderen Gemeinschaften, die dem heilig geistigen Aspekt genügend Raum geben, wie etwa den Pfingstkirchen.

    Von der katholischen Kirche werden die Pfingstkirchen, die besonders in Lateinamerika sehr stark sind, als "Hauptkonkurrent" betrachtet. Da konvertieren die Katholiken nur so in Scharen, angeblich bereits über hundert Millionen Menschen. Wenn die katholische Kirche dem Weiblichen den gebührenden Platz einräumen würde, wäre dem wahrscheinlich nicht so. Sie halten aber fest an ihren unrichtigen Überlieferungen und Dogmen bis in den eigenen Untergang. Man kann den Theologinnen, die das aufarbeiten wollen, nur alles Gute wünschen.

  • #2

    Clemens (Mittwoch, 25 April 2018 16:42)

    Dass in der kath. Kirche Frauen nicht die gleichen Rechte und Pflichten haben, ist letztlich nur ein Ausdruck unserer Gesellschaft(en). Nur durch dieses Ungleichgewicht konnte es zu dem "Bedürfnis" kommen, Frauen aus der Geschichte des Christentums herauszustreichen. Vermutlich wird sich dieses Ungleichgewicht ebenso in den Pfingstkirchen in irgendeiern Form ausdrücken. Wohin wir auch schauen, eine Geringschätzung der Frauen zeigt sich mehr oder minder stark überall.

    Analysen, Schuld- und Selbst-Schuld-Zuweisungen lassen wir hier mal beiseite. Festzustellen ist, dass, da Freiheit ein hohes spirituelles Prinzip ist, diese Freiheit für alle gleich gilt. Und Freiheit funktioniert nicht ohne Gleichheit. Relativ verwirklicht ist dies hier in dieser Schulklasse wohl nur in der Spirituellen Gemeinschaft. Nacheifern müssen wir dem aber alle.