Ort

In der Spirituellen Gemeinschaft wird der innere Ort zum äußeren Ort.

 

(Buch der drei Ringe °°°)

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Kommentare: 3
  • #1

    TvB (Mittwoch, 11 April 2018 16:27)

    Manche nennen es auch "die Pflanze, die ihren eigenen Kompost produziert". Das ist doch die Sprache, die der Kleingärtner versteht.

  • #2

    Clemens (Mittwoch, 11 April 2018 16:34)

    Ich kann mich nur von früher an die "beharrliche Pflanze" als Bild für die Spirituelle Gemeinschaft in der Welt erinnern. Die kennt der Kleingärtner auch - Giersch.

    Aber zum Bild. Die keimende Pflanze (des spir. Erwachens) als innerer Ort, und die SpirGem als Kompost, die nach dem Keimen das Wachstum unterstützt? Zumindest, wenn man beide Bilder in eins liest.

  • #3

    Maria (Mittwoch, 11 April 2018 20:46)

    - Das Bild – mit der Ergänzung von TvB - verweist auf die Auflösung der bisherigen Trennung bzw. die Verbindung bisher getrennter Dinge/ Einheiten, z.B. verschiedener APs, AP/ HS, AP/HS-Gott. Es gibt noch eine Pflanze und Kompost, innen und außen, aber die Prozesse werden Kreisläufe, wo nichts mehr verloren geht. Das eine geht in das andere über, das eine wächst aus dem anderen. Es kommt zu einer Potenzierung und Steigerung der Entwicklung.

    - Oder bezogen auf einzelne Personen: Mal ist man mehr Kompost für andere, mal wächst man mehr durch die Kompostfunktion anderer. Letztlich ist beides nicht zu trennen. Ohne Inspiration keine Entwicklung. Ohne Entwicklung keine Inspiration. Kein Lernen ohne Lehren, kein Lehren ohne Lernen.
    Kompost ist Kraft, Freude, Inspiration, Geduld, Werden, volle Hingabe (an das Jetzige und Kommende).
    Die Pflanze ist das Ergebnis aus Kompost, individuellem Sein und der Liebe (Sonne, Licht, Gott, Weggefährten), in der sie wachsen kann. Und wird wieder zu Kompost. Kein Abfall, sondern werdender Boden. Und jeder wahre Gärtner weiß – ohne guten Kompost wächst auf Dauer nichts.
    Auch wenn jeder selbst die einzelnen Schritte gehen muss, wird man so doch ständig getragen und gezogen, oft gewiegt, manchmal geflogen.

    - Wenn das Innere zum Äußeren werden kann, ist die Transparenz sehr groß. Und das Vertrauen. So ist es möglich, dass mehr Licht (Gott) einziehen kann.

    - Und es könnte auch noch so verstanden werden:
    „Die Kinder des Brautgemach haben einen einzigen Namen: Ruhe herrscht. Einander brauchen sie keine andere Form, denn sie haben die Schau.“
    Das verstehe ich hier als die unbeschreibliche Gnade und Freude, sich ungetrennt begegnen und nahe sein zu können.