Fische im Meer

In einer Parabel aus dem Buch "Eine neue Brille" von C. Chuck heißt es:

"Drei kleine Fische schwammen nahe Küste von Laguna herum. Sie machten alberne Spiele. Sie haben gerade Frühstück gehabt und waren nicht hungrig, sie spielten einfach nur. Ein großer weiser Fisch kam des Weges und sagte: 'Guten Morgen, Mädchen und Jungs! Ist das Wasser nicht herrlich heute Morgen?' Und schon war er vorbeigeschwommen. Sobald er außer Hörweite war, steckten die kleinen Fische ihre Köpfe zusammen und sagten: 'Moment mal, Moment mal! Dieser Kerl hat über Wasser gesprochen? Was ist Wasser? Habt ihr jemals etwas von 'Wasser' gehört?' Und einer antwortete: 'Nein, und ihr?' 'Nie davon gehört!' 'Ich auch nicht.' Also schwammen die drei durch den ganzen Pazifischen Ozean auf der Jagd nach Wasser, in dem sie lebten und sich bewegten und ihr Dasein fristeten."

Walter H. Lechler, ein Therapeut und Seelensorger, schlussfolgert: "Ist diese Fabel nicht faszinierend? Wir sind mittendrin. Was wir brauchen, ist da. Und wir bemerken das nicht! Wir erleben das nicht. Wir sind uns dessen nicht bewusst."

(Ruth Finder aus der Zeitung "Der Gesundheitsberater" der Gesellschaft für Gesundheitsberatung)

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