Siebensachen packen

In der Wikipedia steht:

 

"Siebensachen sind Habseligkeiten in geringer Zahl, ein überschaubarer Besitz oder Hausrat, der an einem bestimmten Platz oder als Gepäck mehr oder weniger unordentlich beisammenliegt. In der Redensart "seine Siebensachen packen" wird der Begriff seit dem 17. Jahrhundert verwendet. Er spielt darauf an, dass wenige Besitztümer schnell zusammengepackt oder zusammengerafft werden können, um „abzureisen, auszuziehen oder eilig zu verschwinden.“ Die Wendung "Pack deine Siebensachen" ist entsprechend als Rauswurf zu verstehen.
Dass der Sieben neben einer Reihe symbolischer und mystischer Bedeutungen im Europa der Neuzeit auch der Hinweis auf eine Überschaubarkeit zugeschrieben wird, geht auf den österreichischen Priester Arnold zurück, der in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts die Dichtung "Von der Siebenzahl" verfasste."

 

Und dann noch einiges mehr, das aber für mich nicht weiter von Interesse ist. Worüber ich schlicht heute mehrfach nachdachte, war, was meine Siebensachen (verstanden als sieben Sachen) wären, wenn ich sie jetzt packen müsste. Wobei ich davon ausgehe, dass die am Leibe tragbare Kleidung nicht zu den Siebensachen zählt - also saisonal Mantel, Hut und Handschuhe frei wären.

 

-Schweizermesser, Fahrrad, Luftpumpe, Flickzeug, Schlafsack, Beutel Goldmünzen, Zelt?

 

-Rasierzeug, Stück Seife, Fotoalbum, Laptop, Smartphone, Solarladestation, Socken zum Wechseln?

 

-Beutel Brot, Beutel Äpfel, Stück Käse, Feuerzeug, Topf, Sack Linsen, ein Esel?

 

Gar nicht einfach...

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Kommentare: 2
  • #1

    Ruth Finder (Donnerstag, 22 März 2018 18:53)

    Nach der diesjährigen Grippe gehört eine Packung Paracetamol definitiv zu meinen "sieben Sachen".

  • #2

    Simon (Donnerstag, 22 März 2018 21:25)

    Schweizer Taschenmesser, Schweizer Fahrrad, Schweizer Luftpumpe usw. so kommen wir dann auf auf die optimale Zahl von 777 Tools und sind für alles gerüstet.
    Schweizer Esel?