Eyes

There was a blind girl who hated herself because she was blind. She hated everyone, except her loving boyfriend, who was always there for her. She said that if she could only see the world, she would marry her boyfriend. One day, someone donated a pair of eyes to her. She could see everything, including her boyfriend. Her boyfriend asked her, “Now that you can see the world, will you marry me?”

The girl was shocked when she saw that her boyfriend was blind, and refused to marry him. Her boyfriend walked away in tears, and later wrote a letter to her saying - “Just take care of my eyes dear.”

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Kommentare: 4
  • #1

    Clemens (Freitag, 02 März 2018 18:42)

    Vielleicht nicht nur eine "schmalzige" Geschichte. Vielleicht gibt es eine tiefere Bedeutung?

  • #2

    Ruth Gabriel (Samstag, 03 März 2018 08:12)

    Die Geschichte beschreibt ganz gut die Beziehung des Menschen zu Gott. Anstatt voller Vertrauen sich in die Liebe Gottes zu geben, ist unsere „Liebe“ und „Hingabe“ an Bedingungen geknüpft. Werden diese Bedingungen dann erfüllt, stellen wir erneut Bedingungen. Das hat kaum etwas mit Liebe, Vertrauen und Hingabe zu tun, sondern mehr mit der Illusion, dass wir außerhalb von Gott etwas Eigenständiges sind und etwas erschaffen können, das außerhalb von Gott ist, wir also Kontrolle haben. Das ist ungefähr so, wie wenn Kinder sich die Hände vor die Augen halten und denken, sie würden nicht gesehen. Putzig.

  • #3

    Ruth Gabriel (Samstag, 03 März 2018 08:18)

    Ergänzung zum vorigen Kommentar:
    Wir denken nicht nur, wir seien eigenständig, sondern wir gehen sogar davon aus, dass wir unabhängig sind von Gott und erkennen nicht, dass alles was wir sind, wir nur durch/mit ihm sein können. Wir also unsere "Augen" von ihm geschenkt bekommen haben, wie in der Geschichte, nur dass sie ihm nicht fehlen.

  • #4

    Maria (Samstag, 03 März 2018 19:42)

    Über den Sehsinn gelangt beim Menschen die größte Informationsmenge ins Gehirn. Mehr als 80 Prozent aller Eindrücke nehmen wir über Millionen von Sinneszellen an der Netzhaut der Augen auf. Das verdeutlicht die Bedeutung des Sehsinns (die Augen) für den Menschen.
    Jemand der blind ist, kann nicht sehen, nicht erkennen. Er hat, wenn er immer schon blind war, im Gehirn als Möglichkeit vermutlich die notwendige neurologische und körperliche Struktur, aber keine Informationen und Erfahrungen zum Sehen und den betroffenen Prozessen selbst entwickelt. Er kompensiert das fehlende Erkennen mit Vorstellungen und Wünschen. Das wird ihm seine Welt, ergänzt die Welt, die er als blindes „Augentier“ nur rudimentär mit anderen Sinnen erfassen kann. Sich zu hassen, weil man nicht erkennt, erhält das Nicht-Erkennen, schränkt zusätzlich noch die Wahrnehmungsfähigkeit aller anderen Sinne massiv ein. Den Freund muss sie „lieben“, weil sie auf ihn angewiesen ist, weil jemand, der alles hasst, nicht existieren kann, sondern etwas braucht, woran er sich festhalten kann. Obwohl sie ihn „liebt“, erkennt sie nicht seine Qualität, obwohl er ihr aus Liebe sogar seine Augen überlässt. Wie könnte sie auch ihn erkennen, wenn sie sich selbst nicht sehen und erkennen kann.

    Man könnte die Frau als das unbewusste, sich mit der AP verwechselnde HS nach dem Abstieg in die Trennungswelten verstehen, als unser wahres Sein/Wesen, allerdings unerfahren und unbewusst. Wir sind blind, erkennen uns selbst und die Welt nicht (fehlendes Selbstbewusstsein). Wir hassen unsere Blindheit, d.h. wir machen schmerzhafte karmische Erfahrungen, verstricken uns, erschaffen und vitalisieren unheilsame Elementale (Hass). Wir entwickelt Vorstellungen über uns und die Welt („Wenn ich dieses hätte/ könnte, würde ich…), die verzerrt, unfrei und getragen von der Blindheit sind.
    Man könnte in dem Boyfriend entweder das HS (außerhalb der Trennungswelten), Gott, Jesus Christus oder auch unseren Schutzerzengel betrachten, der uns auf unserer Mission immer begleitet. Das Sehen durch die Augen des Boyfriend stellt die Erkenntnisfähigkeit als Möglichkeit dar. Er beschützt uns und tut alles für uns. Hält unseren Körper und Geist trotz unserer karmischen Verfehlungen und Wirkungen soweit instand (Gnadenaspekt), dass die Erkenntnismöglichkeit bestehen bleibt (Gott, Engel). Sieht man den Boyfriend als Jesus Christus, gibt er uns mit seiner Menschwerdung sinnbildlich seine Augen, die Möglichkeit des Erkennens und Befreiens. All diese Unterstützung führt aber nicht sofort dazu, dass die AP geläutert und göttlich ist, wir uns erkennen und dementsprechend göttlich handeln. Es ist erstmal nur die Voraussetzung für die spirituelle Entwicklung und Befreiung. Dafür steht sinnbildlich, dass die Frau ihren Boyfriend verläßt, nachdem/ obwohl sie seine Augen hat. Denn sobald wir die Augen haben und Sehen können, müssen wir Erkennen lernen.
    Unser HS/ Gott/ Jesus/ unser Schutzerzengel weinen, wenn wir uns von ihnen, unserer göttlichen Natur, abwenden. Aber sie geben uns trotzdem noch einen Hinweis für den Weg: „Pass auf meine Augen auf, mein Liebes“. D.h. hier verweisen sie darauf, dass die Möglichkeit der Befreiung durch das Sehen, das Erkennen-lernen möglich ist. Dass wir darauf achten, das zu entwickeln. Und es drückt die Liebe Gottes/ Jesu' für uns aus (dear). Wir werden erst dann unseren Boyfriend lieben und ihn zum Mann erwählen, wenn wir wissen, wer wir sind und wir so auch ihn (Gott) voll erkennen können.