Thogme 37.03

3. Gebt ihr schlechte Plätze auf, nehmen die störenden Gefühle nach und nach ab. Gänzlich frei von Ablenkung vermehrt sich Heilsames spontan. Durch geistige Klarheit entsteht Vertrauen in den Dharma. Sich auf Einsamkeit zu verlassen ist die Praxis der Bodhisattvas.

 

Thogme stellt noch einmal deutlich die andere Herangehensseite zu "Zwei" heraus, wo wir auch aktiv Positives kultivieren - nämlich andersherum "das Aufgeben schlechter Plätze" innerhalb der Elementalsumme der AP durch Aufmerksamkeitsabzug und damit einhergehende Devitalisierung. Dadurch beginnen die positiven Elementale von sich aus spontan in den frei werdenden Raum hinein zu wachsen. Heilsames vermehrt sich!
 
Dann noch ein Drehspruch: Durch Klarheit entsteht Vertrauen (in die Lehre) - durch Vertrauen entsteht Klarheit. Und zuletzt der buddhistisch übliche Abkehrspruch: Steig ein in die Einsamkeit. Wir deuten dies wieder als Einstieg in geistige Unabhängigkeit und Ungebundenheit, die NICHT mit Einsamkeit in der Welt gleichzusetzen ist!

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Kommentare: 3
  • #1

    Clemens (Mittwoch, 31 Januar 2018 15:22)

    Zu der Kommentierung: Erstkommentare stellt doch einfach im die öffentliche Kommentarfunktion. Ich schalte sie dort dann nicht frei, sondern stelle sie in den Blog. Oder schickt mir die Erstkommentare als Emails.

  • #2

    Ruth Finder (Mittwoch, 31 Januar 2018 15:50)

    "Gänzlich frei von Ablenkung vermehrt sich Heilsames spontan." - Einer dieser scheinbaren Widersprüche: Wir müssen weniger werden, damit wir mehr werden.

  • #3

    Jonas (Mittwoch, 31 Januar 2018 17:21)

    Nicht nur die positiven AP-Elementale wachsen in den freiwerdenden Raum hinein, sondern auch die verbliebenen negativen Elementale, die vorher vielleicht nicht so klar erkennbar waren, bekommen mehr Ausdrucksmöglichkeiten und werden dadurch sicht- und bearbeitbar. Ein fortlaufender Reinigungsprozess ergibt sich daraus für den aufmerksamen, sich selbst beobachtenden Wegarbeiter.