Ich bin eine Wolke im Nebel...

Unsere letzte Lesung der "Wolke des Nichtwissens" (Kapitel 40) bewegt sich immer noch in meinem Geist - und bewegt sich, und bewegt sich:

 

"Wenn du Gott hättest, wärst du frei von Sünde, und wärst du frei von Sünde, hättest du Gott."

 

Sünde = Abfall von der Gottesbeziehung. Sich da mal bezüglich Sünde und Nichtsünde "durchzudeklinieren" ist phantastisch. Ich kann aber nicht richtig erklären, warum... Es reizt irgendwie zum Lachen. Ich bin wirklich gespannt.

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Kommentare: 2
  • #1

    L. (Donnerstag, 25 Januar 2018 15:54)

    * Freiheit von Suende anzustreben, ist der Weg innerhalb der Trennungswelten und "Gott haben" ist der Zustand des Kontaktes zum HS ausserhalb der Trennungswelten und darueber hinaus (Gott). Was zum Lachen reizt, ist der unloesbare trennungsweltliche Scheinwiderspruch, dass ZWEI scheint, was EINS ist. Und die sich aufdraengende Ahnung, DASS es EINS ist.

  • #2

    Clemens (Donnerstag, 25 Januar 2018 17:58)

    Das, was mich zum Lachen reizt, ist das Erkennen einer weiteren Tür, die ich bisher noch nicht geöffnet habe (und die ich bisher noch nicht auf kriege). Sie führt in einen ungeteilten Zustand, den ich durch andere Türen schon betreten habe und dort ein paar Schrittchen unterwegs war. Der Bereich hinter dieser Tür ist mir aber faktisch unbekannt und etwas in mir scheut. Die einfache Fluchtreaktion habe ich da nicht mehr, aber es kommt zu einer Übersprungshandlung... einem eher blöden Lachreiz. Nicht zu verwechseln mit dem befreiten Lachen, wenn die Tür aufgeht und man durchgeht. Ich bleibe dran...