Gedankenwünsche

Man präge Wunschelementale für sich und andere freilassend, wobei man keine feste Formulierung benutze, da man dann leicht in Mechanik hineinrutscht. Auf sich bezogen würde man etwa erst einmal den Wunsch formulieren und seinen Überlegungen entsprechend begründen. Dann würde man den Wunsch in den karmischen Kontext der Möglichkeiten und des göttlichen Willens und seiner Gnade stellen. Dann noch den Wunsch dahingehend relativieren, dass man seine Erfüllung nur für den Fall erbittet, dass die Erfüllung auch zu seinem Wohle (und seiner Mitmenschen etc.) geschehen kann.

Das Elemental kann immer wieder sowohl vitalisiert als auch partiell neu geprägt werden (da die Formulierung ja nicht ganz identisch sein kann, wenn man keine feste Formulierung benutzt - und auch die jeweilige innere Haltung wird immer zumindest leicht unterschiedlich sein).

 

Neuvitalisierungen sollten allerdings nicht zwanghaft werden und sich in einem gesunden Rhythmus ergeben. Wie beim Brot backen: kneten - und dann den Teig ein paar Stunden gehen lassen.

 

Intensiv- und Dauerprägungen gehen zwar auch, aber dann aus der Freiheit des Entschlusses heraus, eben dies zu tun. Nicht, weil man nicht davon loskommt.

Wünschen und loslassen - so verhindert man Anhaften und Enttäuschungen. Wir legen die Wünsche in Gottes Hand.

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Kommentare: 1
  • #1

    Clemens (Dienstag, 28 November 2017 15:00)

    Übrigens ist diese innere Haltung auch bei der Heilungsarbeit einzunehmen und auch dem "Patienten" zu vermitteln.