Schrödingers Katze

Unsere Lage innerhalb der Trennungswelten ist eine Art umgekehrtes Schrödingers-Katze-Problem. Bei Schrödingers Katze - sie ist in einer Kiste eingesperrt, in der sich mit ihr eine zufallsgesteuerte Tötungsmaschine befindet - lässt sich von außen auf keine Weise feststellen, ob die Katze lebt oder tot ist. Sie befindet sich für den Betrachter in einem sowohl/als auch-Zustand.

 

Bei uns innerhalb der TW ist es anders herum in sofern, dass wir, solange wir innerhalb gefangen sind, keinerlei absolute Gewissheiten über eine Unzahl von Fragen erlangen können: Ist das Universum sinnhaft oder nicht? Gibt es ein Weiterleben nach dem Tod? Existiert Gott? Ist jemand spirituell entwickelter als ein anderer? Alle möglichen Antworten sind gut begründbar anzweifelbar bzw. nicht zu beweisen.

 

DIe Lösung ist auch (umgekehrt) ähnlich wie bei Schrödingers Katze. Bei ihr muss man in die Kiste hinein, um festzustellen, ob sie lebt oder tot ist.

 

Bei uns in den TW muss man aus den TW hinaus, um schrittweise die existenziellen Fragen beantworten zu können. Dies geschieht (wenn es denn geschieht, und das aufgrund des Basisproblems muss jeder einzelne für sich selbst herausfinden), indem man sich auf Ebenen des HS bewusst wird, die außerhalb der Trennungswelten liegen. Die dort gemachten/erlangten Erfahrungen/Eindrücke können dann auch innerhalb der TW sukzessive zu Gewissheiten werden und zu zunehmender Klarheit führen.

 

Vor der Erfahrung ist dies eine sinnvolle Arbeitshypothese. Die Erfahrung wird zum (subjektiven) Beweis.

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